Am Sonntagabend trafen Cerro Porteño und Libertad aufeinander, das Spiel endete 1:1. Die Begegnung fand im Stadion General Pablo Rojas statt, es ging um die siebte Runde der Clausura. Nebenbei zeigt sich, wie eng die Partie von Anfang an verlief.
Erst zwanzig Minuten waren gespielt, da hatte bereits der erste Treffer stattgefunden. In der elften Minute erzielte Ignacio Aliseda für Cerro die Führung. Die Gäste reagierten nicht sofort, der Ball pendelte hin und her, und dann kam die Gelbe Karte für Ariel Gamarra in der dreizehnten Minute. Ein Moment, der die Spannung erhöhte, ohne das Gleichgewicht zu verändern.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste, nur dass nun Libertad mehr Initiative zeigte. In der vierundfünfzigsten Minute glich Gustavo Aguilar aus. Die Quote war gestiegen, beide Teams standen auf der Kippe. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass die Gäste in der Offensive klar die Oberhand hatten, aber der Ausgleich erst kurz vor der Pause gelang.
In der achtundsiebzigsten Minute blieb Jonatan Torres mit einem Elfmeter chancenlos. Die Szene ging in die Überprüfung, doch der Schiedsrichter ließ den Treffer nicht zu. Das Spiel blieb offen, und dann kam in der zweiundneunzigsten Minute noch eine Gelbe Karte für Cristhian Martínez. Die Gäste hatten mehr Angriffe, 123 im Vergleich zu 71, aber der Ball wollte nicht ins Netz.
Die Zahlen erzählen eine eigene Geschichte. Cerro schoss sieben Mal auf Ziel, Libertad sieben auch, doch nur zwei Tore fielen insgesamt. Die Quote war gestiegen, aber die Effizienz blieb aus. Cerro spielte mit 50 Prozent Ballbesitz, Libertad genau so viel, nur die Angriffe unterschieden sich deutlich. Der Routinier beruhigte das Spiel in den letzten Minuten, aber der Ausgleich war bereits gefunden.
Am Ende steht Cerro auf dem achten Platz mit drei Punkten nach drei Spielen. Libertad bleibt dritter mit sechs Punkten. Die Tabelle ändert sich wenig, aber der Verlauf der Partie zeigt, wie nah die Teams beieinander liegen. Es war ein Spiel, das mehr geben wollte, als es hergab.