Admira Praha hat im Pokal die Runde der 128 klar für sich entschieden. Das 4:0 gegen Hlumeč nad Cidlinou am 12. August 2026 war eine Sache der Klasse, aber auch der Geduld. Der Gast aus Prag hat den Gegner nicht überstürzt, sondern sich Zeit genommen.
Die erste Chance kam durch einen Elfmeter. A. Durdik nutzte die Situation in der 40. Minute und sorgte für die Führung. Und dann wartete die Mannschaft ab, was die Gastgeber zurückbrachten. Ein 1:0 nach einer halben Stunde, das den Ton angab.
In der zweiten Halbzeit wurde es interessant. In der 56. Minute folgte das zweite Tor, in der 62. Minute das dritte. Admira spielte ruhig, wechselte nicht wild, sondern kontrollierte das Tempo. Nebenbei merkte man, dass die Hausherren keine Antwort mehr hatten.
Das vierte Tor fiel in der 83. Minute. Damit war die Partie entschieden, lange bevor die Uhr abbrach. Die Statistik zeigt es: 71 Prozent Ballbesitz gegenüber 29, elf Schüsse aufs Tor gegen drei. Admira hat den breiteren Kader gezeigt, aber vor allem die Übersicht behalten.
Hlumeč nad Cidlinou hatte mit achtzig Angriffen immerhin eine Zahl, die sich sieht. Doch achtzig Angriffe ohne Tor bedeuten, dass die Wege nicht führten. Zwei Eckbälle, zwei Abseits, nichts, was den Unterschied hätte machen können.
Admira Praha steht mit diesem Sieg in der nächsten Runde. Die Fans trieben die Mannschaft nach vorn, aber am Ende zählte das, was auf dem Platz geschah. Ein 4:0, der den Abstand zwischen den Mannschaften zeigt.