Шанхай Шэньхуа — Чунцин Тунлян Лун 3:1
Am Sonntagabend traf Schanghai Shenhua auf Chongqing Tongliang Long im 26. Spiel der regulären Saison. Das Ergebnis steht bei 3:1 für die Gäste, die mit dem Sieg die Punktebalance zu den Gastgebern wiederherstellen. Beide Mannschaften liegen nun mit je 31 Punkten nebeneinander, Schanghai auf dem achten, Chongqing auf dem neunten Platz.
Der erste entscheidende Moment kam früh. In der achten Minute zog Luis Asue den Ball ins Netz, Schanghai ging in Führung. Drei Minuten später antwortete Wu Xi mit dem Ausgleich, Chongqing holte sich die Initiative zurück. Es war ein offener Anfang, «und dann» ging es weiter. In der 19. Minute sah Yang Zexiang die gelbe Karte, der erste Konflikt an der Linie. Die Gastgeber kontrollierten den Ball, hatten 60 Prozent Besitz, während die Gäste mit 40 Prozent warteten.
In der Halbzeitpause wurde bei Chongqing umgestellt, Liang Weipeng wich von der Bühne. Kurz nach der Pause, in der 45. Minute plus drei, erhielt Ibrahim Amadou die zweite gelbe Karte des Abends, was den Rhythmus veränderte. «Interessant wird es», wenn eine Mannschaft unter Druck gerät, und das geschah hier. Chongqing reagierte mit drei weiteren Auswechslungen nacheinander: Li Zhenquan und Amadou in der 56. Minute, Xiang Yuwang in der 57. Minute. Die Gäste blieben ruhig, machten nur eine Pause in der 71. Minute mit Gao Tianyi.
Der Durchbruch für Schanghai kam spät, aber er war entscheidend. In der 82. Minute wurde Luis Asue selbst ausgewechselt, und vier Minuten später erzielte Yang Haoyu das 2:1. Chongqing warf alles nach vorn, aber die Gäste hielten den Überblick. In der 90. Minute plus vier kopfte Michael Ngadeu den dritten Treffer ein. «Die Gäste haben die Partie im Alleingang entschieden», nicht durch Dominanz, sondern durch Effizienz. Drei Tore aus sechs Schüssen ins Tor, das ist eine Quote, die nicht jeden Abend steht.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht sofort zusammenpasst. Chongqing warf 121 Angriffe gegen 70 der Gäste, hatte 470 Pässe gegen 315, aber nur ein Tor. Schanghai brauchte weniger, um mehr zu erreichen. «Nebenbei» sagt die Zahl: neun Schüsse für Chongqing, davon sechs aufs Tor, aber nur eins verwertet. Zehn Schüsse für Schanghai, ebenfalls sechs aufs Tor, drei verwertet. Die Chancen wurden nicht ausgelassen, sie wurden genutzt.
Was das Ergebnis bedeutet, ist einfach. Schanghai bleibt auf dem achten Platz, Chongqing rutscht weiter ab, wenn auch nur um einen Rang. Die Gastgeber kamen aus einer Serie von vier Spielen ohne Sieg, die Gäste aus einer unregelmäßigen Phase mit zwei Niederlagen in den letzten fünf Spielen. Der Sieg beendet keine Serie, aber er zeigt, dass Schanghai den richtigen Moment erwischt hat.