Coquimbo Unido und Deportes La Serena trennten sich in der 18. Runde der Primera División 1:1. Der Gast aus La Serena führte durch Felipe Chamorro in der 66. Minute, bevor Patrick Rodriguez in der 90. Minute plus fünf Minuten ausglich. Interessant wird es erst spät, denn die Partie endete in einem Chaos aus vier roten Karten.
In der ersten Halbzeit dominierte die Disziplin. Die ersten beiden gelben Karten zeigten G. Escalante und J. Cornejo jeweils nach zwei Minuten, B. Gutierrez folgte in der 41. Minute. In der 45. Minute musste G. Figueroa für die Gäste das Feld verlassen, S. Galani erhielt seine Verwarnung in der 68. Minute, I. Rasso folgte in der 69. Minute. Nebenbei fiel: Coquimbo dominierte mit 60 Prozent Ballbesitz und 115 Angriffe gegen 87 der Gäste.
Chamorro nutzte eine dieser Chancen in der 62. Minute, nachdem G. Vadala für Coquimbo eingewechselt worden war. Der Ausgleich kam dann in der Nachspielzeit. Doch bevor der Pfiff ertönte, zerfiel das Spiel. M. Fernandez wurde in der 90. Minute vom Platz gestellt, S. Diaz folgte in der 90. Minute plus einem. Und dann kam H. Caputto in der 90. Minute plus zehn Minuten, F. Gutierrez in der 90. Minute plus sechzehn Minuten.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Coquimbo schoss zwölfmal, davon sechs ins Tor, die Gäste viermal mit einem Treffer. Die Torschussgenauigkeit lag bei 0,4 zu 0,17. Beide Teams schufen jeweils eine Großchance. Coquimbo absolvierte 388 Pässe, Deportes La Serena 280. Die Gäste hatten 55 Räumdigungen, Coquimbo nur 11. Das spiegelt wider, dass die Gastgeber den Ball hielten, während die Gäste verteidigten.
Der Punkt ändert wenig an der Tabelle. Coquimbo bleibt auf dem zehnten Platz mit 29 Punkten nach 21 Spielen, Deportes La Serena hält sich auf Rang neun mit 30 Punkten nach 22 Begegnungen. Für Coquimbo war es der zweite Punkt in Folge nach dem 1:1 gegen Deportes Iquique. Die Gäste verloren ihre Serie von zwei Spielen ohne Niederlage. Nebenbei: In der Schlussphase entschied kein Taktiker, sondern die Nerven.