Korona Brăila gewinnt den rumänischen Pokal im Elfmeterschießen
Im Finale des rumänischen Pokals setzte sich Korona Brăila gegen Tunari mit 3:2 durch. Das Spiel am 19. August 2026 endete nach regulärer Spielzeit unentschieden, bevor Brăila im Elfmeterschießen die Oberhand behielt. Damit steht der Verein mit einem Bein in der nächsten Runde des Wettbewerbs. Nebenbei bemerkenswert: Beide Teams gingen mit ähnlicher Intensität in die Partie.
Die erste Zäsur kam bereits in der 16. Minute, als B. Rusu für die Heimmannschaft den Führungstreffer erzielte. Tunari reagierte nicht lange und glich in der 30. Minute durch P. Andreas aus. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Phasen wechselten — Brăila behielt die Kontrolle, doch Tunari fand immer wieder Anschluss. Der Ausgleich kam in der 53. Minute durch A. Gavrila, der die Partie erneut offen machte.
Und dann geschah, was das Spiel entschied. In der 71. Minute traf B. Rusu zum zweiten Mal und stellte damit die Weichen für den Sieg. Tunari suchte verzweifelt nach dem Ausgleich, fand in der 76. Minute durch A. Balan den Anschlusstreffer. Doch dieser Moment reichte nicht mehr. Die Heimmannschaft gab sich nicht auf und verteidigte den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.
Die Statistik zeigt ein ausgeglichenes Bild. Beide Teams führten je 70 Angriffe aus, wobei Brăila mit 51 Prozent Ballbesitz leicht überlegen war. Die Heimmannschaft landete sieben Schüsse aufs Tor, Tunari sechs. Was auffällt: Viele Schüsse mit nur drei Toren — die Chancen gingen an beiden Seiten teilweise verloren.
Für Korona Brăila bedeutet der Sieg eine Bestätigung der bisherigen Form. In den Wochen zuvor hatte der Verein drei Siege und ein Unentschieden gesammelt, zuletzt gegen Oltchim Râmnicu Vâlcea. Der Pokalsieg festigt die Position im rumänischen Fußball. Für Tunari bleibt die Enttäuschung, doch die Reise war nicht ohne.