Am Samstagabend, den 30. August, trafen Cartaginés und Guadalupe in der sechsten Runde der Apertura aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber. Ein Treffer reichte, um den Sieg einzufahren — und das, obwohl beide Seiten in etwa gleich viele Angriffe starteten.
Der einzige Treffer fiel in der 43. Minute. A. Hernandez nutzte eine Chance und schob den Ball ins Netz. «Und dann» kam die Pause, und mit ihr eine Wende, die sich erst später zeigte. Guadalupe wechselte gleich zu Beginn der zweiten Hälfte dreimal: K. Fuller, K. Estrada und R. Cordero kamen herein. Die Taktik war klar — mehr Druck aufbauen.
Die Kartenflut begann in der 51. Minute. G. Montes und C. Montero wurden verwarnt, Montero erhielt bereits in der 52. Minute seine zweite Verwarnung. «Interessant wird es», wenn man sieht, wie sich die Disziplin auf das Spiel auswirkte. Montero musste in der 59. Minute ausgewechselt werden, Juarez folgte in der 64. Minute. Montes selbst wurde in der 56. Minute vom Platz gebeten — zwei Mal innerhalb von sechs Minuten.
Die Statistik zeigt: 117 Angriffe gegen 112, vier Eckbälle gegen fünf. Beide Mannschaften hatten je einen Treffer auf dem Zielscheibenbereich, aber nur einer fand den Weg ins Tor. Die Quote hat sich kaum bewegt. Cartaginés schoss 13 Mal genau, Guadalupe 14 — doch der Unterschied lag nicht in der Zahl, sondern im Moment.
Am Ende stand Cartaginés mit zwölf Punkten auf Platz zwei, Guadalupe mit zwei Punkten auf Rang zehn. Der Sieg beendete keine Negativserie, aber er festigte die Position. Die Gäste hatten in den letzten Spielen keine Chance — vier Niederlagen in sechs Partien, und heute wieder kein Erfolg.