Roda gewinnt knapp bei Dordrecht
Dordrecht und Roda trafen am Freitagabend in der Eerste Divisie aufeinander. Das Spiel endete 0:1 für die Gäste. Ein Treffer in der 22. Minute durch Joshua Nisbet entschied die Partie. Nebenbei war es der einzige Treffer im gesamten Match.
Nisbet nutzte eine Lücke und legte die Kugel ins Netz. Und dann war das Spiel über weite Strecken geprägt von einem Ungleichgewicht, das sich nicht ausgleichen liess. Dordrecht kontrollierte den Ball mit 58 Prozent Besitz, Roda mit 42. Doch Kontrolle allein bringt keine Tore.
Die Hausherren schossen fünfmal auf das Tor, dreimal daneben. Roda traf ebenfalls fünfmal im Ziel, einmal ausserhalb des Strafraums. Interessant wird es, wenn man die Angriffe zählt: 137 gegen 60. Dordrecht kam nicht weiter, als die Gäste ihre fünf gehaltenen Schüsse zu vermerken hatten.
Zwischendurch kamen Strafen hinzu. Koen Jansen, Jeremiah Mensah, Anthony van den Hurk, Lucas Beerten und Martin Vetkal erhielten Gelb. In der 78. Minute wurden gleich drei Spieler gewechselt — Adil Lechkar, Jeremiah Mensah und Xander van den Berg. Die Szene ging in die Überprüfung, doch es gab keine Roten.
Die Zahlen zeigen ein Bild, das sich nicht widerspricht: Dordrecht dominierte, Roda war effizienter. Von fünf Schüssen traf Roda 56 Prozent im Ziel, bei Dordrecht waren es 33. Fünf gehaltenen Schüsse gegen vier — das entscheidende Detail.
Dordrecht steht nun auf Platz 14 mit vier Punkten nach vier Spielen. Roda hat sieben Punkte und liegt auf Rang 8. Der Sieg verlängerte keine Serie, aber er festigte die Position zwischen den oberen Rängen. Und dann bleibt nur festzustellen: Ein Treffer, ein Spiel, eine Tabelle, die sich nicht änderte.