Die zweite Runde der neuen Saison endete mit einem Überraschungsergebnis: Energie Cottbus unterlag Greuther Fürth mit 3:4. Gastgeber lagen lange Zeit in Führung, bevor die Gäste in den Schlussminuten alles drehten. Es war die dritte Begegnung der Regular Season, und das Ergebnis ändert die Tabelle spürbar.
Cottbus ging früh in Führung. L. Copado traf nach sechs Minuten, und bevor die Halbzeitpause kam, erhöhte F. Klaus per Elfmeter zum 2:0. Dann kam die Wendung: F. Doumbia verwandelte einen eigenen Ball ins Tor zum 3:0. Und dann stand es drei Minuten später bereits 3:1 für Fürth, als T. Cigerci anschlug.
Die Gäste ließen sich nicht unterkriegen. O. Pohlmann glich aus, und F. Klaus sorgte mit seinem zweiten Treffer zum 3:3 für Spannung. Interessant wird es in der 90. Minute: D. Bogdanov besorgte den Sieg. Ein Abend, an dem Cottbus die Führung verspielte, die es eigentlich verdient hatte.
Der verworfene Treffer von K. Manu in der 23. Minute wegen Abseits war ein frühes Signal dafür, dass das Spiel keinen klaren Lauf nahm. Nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften je 18 Zweikämpfe in der Luft gewannen, aber Cottbus mit 54 Prozent Ballbesitz dominierte. Die Gastgeber schossen 18 Mal, davon 6 aufs Tor, während Fürth mit 11 Schüssen 7 traf.
Die Statistiken zeigen ein Muster: Cottbus hatte mit 3,07 Expected Goals mehr Chancen, aber die Effizienz fehlte. Fürth kam mit 1,99 xG aus. Nein, es war kein Spiel, bei dem die Zahlen einen Sieger vorhergesagt hätten. Die Gäste retteten sich in die Tiefe, und das zählte am Ende.
In der Tabelle bedeutet das für Cottbus den dritten Spieltag ohne Sieg — nach Niederlagen gegen Augsburg und Arminia Bielefeld. Fürth steht nun auf dem fünften Platz mit vier Punkten. Ein Unterschied, der in dieser Liga entscheidend sein wird.