Im dritten Spiel der Apertura stand Escorpiones Belén Pérez-Selcedón gegenüber. Auf dem Platz blieb das Ergebnis leer, 0:0. Es war ein Spiel, in dem beide Seiten vorsichtig blieben.
Die Zahlen zeigen eine gewisse Balance. Die Gastgeber sammelten 90 Attacken, die Gäste kamen auf 101. «Und dann» fragt man sich, wo die Tore blieben. Nebenbei verzeichneten die Gäste mit 51 Prozent nur einen minimalen Vorsprung bei der Ballbesitzzeit.
Der Rhythmus änderte sich nach der Halbzeit. In der 46. Minute brachte man I. Espinoza ab, später folgten weitere Wechsel wie J. Alvarado oder E. Morales. «Interessant wird es», wenn man die Disziplin betrachtet. C. Munoz erhielt in der 52. Minute die erste Karte, W. Fernandez in der 91. Minute die zweite. M. Trinidad Aguilar Pena bekam noch eine weitere in der letzten Minute.
Die Abschlüsse zählten nicht immer. Die Gäste trafen sieben Mal aufs Tor, die Gastgeber fünf. Doch die Torausbeute blieb bei null.
Die Tabelle änderte sich kaum. Pérez-Selcedón liegt weiter auf Platz 8 mit 8 Punkten aus sieben Spielen. Escorpiones Belén bleibt auf Rang 9, ebenfalls nach sieben Partien, doch nur mit 4 Zählern.
Ein Punkt ist mehr als nichts, aber weniger als erhofft. Für beide Mannschaften war dies ein Schritt im richtigen Moment. «Nebenbei» bleibt der Eindruck, dass bei 0:0 im Endstand jeder Zähler zählt.