Null zu Null in Rostow
Am Samstagabend trafen Rostow und ZSKA in der Premjer-Liga aufeinander, und es blieb bei einem Unentschieden. 0:0 hieß das Endergebnis, und das passte zum Bild, das sich über die gesamte Dauer bot. Beide Mannschaften suchten, beide hielten zurück, und am Ende zählte nur die Null auf der Anzeigetafel.
Die erste Halbzeit war von einem gewissen Misstrauen geprägt. Bereits in der 3. Minute sah O. Sako eine Gelbe Karte, und das signalisierte: hier würde man nicht leichtfertig werden. Und dann kam die Pause, und beide Seiten überlegten sich die Strategie neu. ZSKA besaß mehr Ball, aber Rostow ließ nichts anbrennen und wartete auf die richtige Situation.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig an der Grundstimmung. In der 46. Minute brachte Rostow M. Mukhin, und ZSKA reagierte in der 59. Minute mit K. Glebov. Nebenbei fiel auf: beide Trainer gaben nicht auf, sie suchten nach Wegen, aber die Tore blieben verschlossen. In der 65. Minute kam D. Barinov für ZSKA, und in der 67. Minute folgte D. Krugovoy — zwei defensive Änderungen, und das sagte schon viel aus.
Interessant wird es bei den Zahlen. Rostow hatte 44 Prozent Ballbesitz, ZSKA 56 Prozent. Doch das Verhältnis ist zerrüttet: Rostow traf viermal aufs Tor, ZSKA nur dreimal. Sechs blockierte Schüsse von den Gastgebern, vier von den Gästen. Die Chancen gingen beide Male verloren, und das ist der Grund, warum beide Seiten gleich viele Punkte nach Hause nahmen.
In der 77. Minute sah A. Mironov seine zweite Gelbe Karte, und und dann folgte die Auswechslung von K. Kuchaev. In der 89. Minute wurde Mironov selbst ausgewechselt, und in der 90. Minute erhielt Matheus Reis von ZSKA die Gelbe Karte. Das Spiel endete ohne weitere Höhepunkte, aber mit der Gewissheit: es war ein verdienter Punkt für beide.
Was bedeutet das für die Tabelle? Rostow bleibt auf dem 9. Platz mit 8 Punkten nach sieben Spielen. ZSKA steht auf dem 2. Platz mit 15 Punkten und hat nichts verloren — und nichts gewonnen. Und dann geht es weiter, am nächsten Spieltag.