Basel besiegte Zürich in der vierten Runde der Superliga mit 2:1. Das Spiel endete am Letzigrund nach einem umkämpften Zweikampf, in dem die Gäste erst spät den entscheidenden Treffer erzielten. Der Sieg bringt Basel auf 10 Punkte, Zürich bleibt bei 6 Punkten an der neusten Stelle.
In der achten Minute schoss Philippe Keny das 1:0 für Zürich. Es war ein Strafstoss, den der Gastgeber verdiente hatte. Basel stand tief und kompakt, doch der Elfmeter brachte die Führung. «Nebenbei» fiel dann noch ein Gelb für Akpe Victory, bevor die Halbzeit nahte.
Interessant wurde es in der zweiten Halbzeit. Kazeem Olaigbe glich in der 62. Minute aus. Basel drängte nach vorn und nutzte eine Gelegenheit. Kevin Spadanuda und Sebastian Walker wurden für Zürich gewechselt, die Gastgeber suchten nach Antworten. Doch Basel liess sich nicht beirren.
Der Wendepunkt kam mit dem VAR-Strafstoss. Akpe Victory wurde in der 83. Minute gefoult, Žan Celar verwandelte in der 85. Minute zum 2:1. Alexander Hack erhielt noch ein Gelb, Zürich stand nur noch zu neunt auf dem Feld. Die Gäste warteten ab, spielten im Dauerregen der eigenen Sicherheit.
Basel hatte 59 Prozent Ballbesitz, Zürich 41. Die Gäste schossen 12 Mal, davon 6 aufs Tor. Zürich traf 5 Mal von 10 Versuchen, erzeugte aber mehr Chancen. 3 Big Chances gegenüber 1 — doch die Statistik lügt nicht, sie erklärt nicht.
Zürich bleibt Neunter mit 6 Punkten nach 6 Spielen. Basel ist Dritter mit 10 Punkten. Der Unterschied zeigt sich in der Tabelle, die sich durch diesen Sieg für Basel erweiterte. Zürich muss sich fragen, wo die Punkte blieben, die in den ersten 80 Minuten noch möglich schienen.