Feronikeli empfing Gilan zum Auftakt der Regular Season in der Superliga. Das Spiel endete 1:3 für die Gäste, die damit ihre Leistung aus der Vorsaison fortsetzten. Interessant wird es bei der Betrachtung der Effizienz: Feronikeli warf sich in jeden Ball, doch nur ein Treffer blieb übrig.
In der 7. Minute erzielte G. Jashari das 1:0. Die Gastgeber kontrollierten den Ball, 57 Prozent Besitz sprechen dafür. Nebenbei fiel auf, dass sie 178 Angriffe zustande brachten, während Gilan auf 124 kam. Doch Angriffe allein entscheiden nichts.
Erst in der 48. Minute glich H. Namani aus. Plötzlich wurde es spannend. Die Gäste hatten weniger Schüsse — vier auf das Tor — aber alle vier trafen. Feronikeli schoss siebenmal auf Ziel, zwei davon verfehlten.
Zwei Elfmeter in der Schlussphase brachten die Wende. B. Tolaj verwandelte in der 85., S. Zogu in der 89. Minute. Die Gastgeber zitterten sich zum Sieg, wenn man so sagen darf, doch es war kein Sieg. Vier Gelbe Karten für Gilan, zwei für die Gastgeber — die Nerven lagen blank.
In der Tabelle sieht es unterschiedlich aus. Feronikeli liegt auf dem 9. Platz, vier Spiele, vier Niederlagen, null Punkte. Gilan ist sechstes mit sieben Punkten aus zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage. Und dann wird klar, warum die Statistik so trügerisch war.