In der ersten Gruppenphase des italienischen Pokals der Frauen setzte sich Sassuolo mit 2:1 bei Fiorentina durch. Das Spiel am 23. August endete mit zwei Toren in den Schlussminuten, die den Unterschied machten. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie der Lauf der Partie sich veränderte.
Die Gastgeberin ging durch einen Elfmeter in Führung. K. Skupien nutzte die Chance in der 21. Minute. Danach war das Spiel über weite Strecken ausgeglichen, bis die italienische Mannschaft nach der Pause mehr Druck entwickelte. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams um die Halbzeit viele Spieler austauschten.
Fiorentina hielt lange Zeit die Kontrolle, doch Sassuolo wartete auf seinen Moment. In der 75. Minute erhielt H. Fercocq die erste gelbe Karte des Spiels. Und dann kam die Wende: S. Bredgaard glich in der 77. Minute aus. Die Fiore war chancenlos, als Sassuolo nun den Spielfluss übernahm.
Das entscheidende Tor fiel spät. P. Fadda brachte die Gäste in der 89. Minute auf die Siegerstraße. A. Cerrato wurde wenige Minuten zuvor eingewechselt, L. Clelland und J. Galabadaarachchi sorgten für frische Beine. Die gelbe Karte für L. Palakovics in der 65. Minute verdeutlichte die Spannungen im Spiel.
Sassuolo reiste nicht als Statist an und zeigte, dass in solchen Spielen die Tabelle nicht immer den Ausgang bestimmt. Die Gastgeberin hatte zuletzt eine bessere Serie, doch am Ende zählte nur der Moment. Zwei Tore in fünf Minuten entschieden über den Einzug in die nächste Runde.