Floridsdorfer bezwang Schwarz-Weiß Bregenz im Achtelfinale des Cups nach 120 Minuten mit 6:4 im Elfmeterschießen. Regulär endete das Spiel 0:0, interessant wird es erst in der Verlängerung. Nebenbei: Der Gastgeber hatte in der regulären Spielzeit weniger Ballbesitz, aber mehr Torgefahr.
In der regulären Spielzeit blieb der Ball im Mittelfeld. Zwei Elfmeter in der 120. Minute brachten die ersten Treffer, und dann wurde es eine Angelegenheit der Nerven. L. Piskule und Gabryel trafen jeweils den ersten Versuch, D. Maksimovic und D. Brandl folgten. Die Gäste verschossen drei Elfmeter, die Gastgeber nicht.
Die Kartenflut war ungewöhnlich. Bregenz erhielt acht Gelbe, Floridsdorfer drei. William Rodrigues, L. Sealey, N. Bitsche und weitere standen auf der Bank, bevor der Elfmeter-Krimi begann. Es war ein Spiel, das nicht zur Entscheidung kam, sondern zur Auszählung.
Die Substitutionen kamen verteilt über die Zeit. Y. Shima wurde in der 46. Minute ausgewechselt, A. Abdijanovic folgte in der 60. T. Osmani und Matheus Cecchini kamen später. In der Verlängerung ersetzte T. Geris einen Spieler. Die Trainer hatten keine Mittel, um das Spiel zu öffnen.
Die Statistiken zeichnen ein Bild von Ungleichgewicht. Bregenz kontrollierte mit 54 Prozent den Ball, Floridsdorfer mit 46. Vier Schüsse aufs Tor von den Gastgebern, drei von den Gästen. Doch die Chancenverwertung fehlte beiden Seiten, bis der Elfmeter-Modus eintrat.
Floridsdorfer steht nun im Viertelfinale. Bregenz muss die Saison mit leeren Händen verlassen. Der Gastgeber endete eine Negativserie, die Gäste begannen eine neue. Und dann war das Spiel vorbei.