Im ersten Rundenspiel des Kaiser-Pokals traf Gaigaré Tottori am 19. August 2026 auf Roaso Kumamoto. Die Begegnung endete nach Verlängerung und Elfmeterschießen unentschieden. Interessant wird es bei den Toren: I. Fujita traf in der 55. Minute, S. Handai in der 84. Minute, Y. Katori in der 94. Minute und D. Shinoda in der 110. Minute. Es folgten dann die Elfmeter, die das Spiel weiter trieben.
Die Gastgeber hatten den ersten Treffer zu verantworten, als Fujita die Führung übernahm. Kumamoto reagierte mit Handai und Katori, die den Ausgleich herstellten. Shinoda brachte Tottori dann wieder in Front. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in der regulären Spielzeit jeweils einen Treffer zustande brachten. Die Verlängerung brachte keinen entscheidenden Durchbruch.
Elfmeterschießen wurde nötig. Die Minute 120+1 markierte den Beginn der Elfmeter-Serie. Es folgten weitere Versuche bis zur Minute 120+7. Zwei Elfmeter wurden verschossen, die übrigen verwandelt. Das Schießen dauerte mehrere Runden, bis die Entscheidung fiel. Wer den Wettbewerb weiterführte, lässt sich aus den Rohdaten nicht eindeutig ablesen.
Die Statistik zeigt ein interessantes Bild. Tottori dominierte mit 124 Angriffen gegenüber 115 der Gäste. Die Ballbesitzverteilung lag bei 43 zu 57 Prozent zugunsten Kumamotos. Besonders auffällig: Tottori hatte nur einen Schuss aufs Tor, Kumamoto vier. Viele Schüsse ohne Tor bedeutet, dass die Chancen vergebens gingen.
In der Tabelle änderte sich nichts, da es sich um ein Pokalspiel handelte. Beide Teams hatten zuvor unterschiedliche Serien: Tottori zeigte mit Siegen gegen Kanazawa und Ryukyu Stabilität. Kumamoto litt unter der Niederlage gegen Yokohama F. Marinos. Der Kaiser-Pokal gibt neuen Raum für Begegnungen jenseits der Liga.