Gimnasia aus Mendoza und Talleres aus Cordoba trafen in der Clausura der argentinischen Profiliga aufeinander. Das Spiel endete 3:1 für die Gastgeber. Der Sieg kam überraschend, denn Talleres stand vor dem Match auf dem vierten Platz, Gimnasia an elfter.
Die ersten Minuten gehörten A. Modica. In der 9. Minute verwandelte er einen Strafstoß. Nebenbei fiel die erste gelbe Karte für J. Sampaoli. Dann folgte die 20. Minute, und Modica setzte seinen zweiten Treffer nach. Interessant wird es, wenn man sieht, wie schnell Gimnasia hier zwei Tore erzielte, während Talleres noch nach Struktur suchte.
In der zweiten Halbzeit kam L. Cingolani in der 51. Minute zum Abschluss. Das Spiel bekam mehr Raum. Und dann passierte in der 67. Minute das, was jede Partie verändert: zwei rote Karten gleichzeitig. J. Franco und R. D. Riquelme gingen vom Platz. Plötzlich war das Gleichgewicht weg, obwohl beide Teams einen Mann weniger hatten.
Die Situation nutzte S. Fernandez in der 85. Minute. Er stellte die 3:1-Führung her. Ein Treffer, der nicht aus einer großen Chance kam, sondern aus der Ruhe, die Gimnasia nach den Roten behielt. Der Elfmeter von F. Lencioni in der 83. Minute wurde verschossen, das änderte nichts mehr an der Richtung des Spiels.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte. Talleres hatte 53 Prozent Ballbesitz und 103 Angriffe. Gimnasia kam mit 47 Prozent auf 87 Angriffe. Die erwarteten Tore lagen bei 2,46 für Gimnasia und 1,45 für Talleres. Viele Bälle, wenig Tore — oder umgekehrt, wenig Bälle und drei Tore.
Für Gimnasia bedeutet das Ergebnis 19 Punkte an elfter Stelle. Für Talleres bleiben 26 Punkte, aber der Abstand nach vorne wirkt größer. Ein Sieg, der nicht durch Dominanz kam, sondern durch die Fähigkeit, die richtigen Momente zu nutzen.