Am Freitagabend trafen die Gimnástica Segoviana und Rayo Majadahonda im Rahmen der Club Friendlies aufeinander. Das Spiel endete 0:1 zugunsten der Gäste. Der einzige Treffer fiel früh, noch bevor sich eine richtige Dynamik entwickeln konnte.
In der fünften Minute zückte J. Cambra und entschied das Match im Alleingang. Nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften exakt dieselben Zahlen vorweisen konnten: 85 Angriffe, null Eckbälle, null Abwürfe. Das Verhältnis ist zerrüttet, interessant wird es, wenn man prüft, ob solche Parität in einem Freundschaftsspiel überhaupt Aussagekraft hat.
Die Statistik zeigt eine seltsame Symmetrie. Jede Mannschaft hielt die Hälfte des Balles bei sich, erhielt eine Gelbe Karte und verzeichnete dieselbe Anzahl Angriffe. Und doch reichte das nicht für einen Torerfolg. Chancenausbeute und Ergebnis klaffen hier weit auseinander.
Die Gimnástica Segoviana kommt aus einer gemischten Phase. Am 19. August gab es 1:1 gegen RS D Alcalá, davor stand am 15. August eine 0:1-Niederlage gegen Unionistas de Salamanca. Davor hatte die Mannschaft am 8. August mit 2:0 gegen Atlético Madrid II gewonnen. Rayo Majadahonda hingegen zeigte in den letzten Begegnungen wenig Konstanz: 1:1 gegen Alcorcón, danach vier Niederlagen in Folge.
Das Ergebnis ändert nichts an einer Tabelle, denn es handelt sich um ein Freundschaftsspiel. Doch es zeigt: In der fünften Minute kann ein einzelner Moment genügen, um den Abend zu entscheiden. Und dann steht da, wer gewonnen hat, ohne dass die Statistik viel darüber aussagt.