In der ersten Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League setzte sich Sturm Graz am 2. September 2026 im Halbfinale mit 3:5 gegen Gintarė-Universitetas durch. Die Gäste aus Graz kamen nach einer frühen Rücklage noch in den Spielverlauf und beendeten die Negativserie aus dem Hinspiel, das sie mit 1:2 verloren hatten.
Das Spiel begann mit Tempo. In der dritten Minute zückte Brigitta Pulins und brachte Graz in Führung. Gintarė antwortete umgehend: Khrystyna Pereviznyk traf in der sechsten und siebten Minute, Elizabeth Mideva legte in der achten Minute nach. Die Gastgeberinnen lagen damit innerhalb von fünf Minuten mit 3:1 in Front. Pereviznyk zückte weitere Male: 14. und 15. Minute, zweimal. 5:1 stand es dann.
Interessant wird es, als Graz die Initiative übernahm. In der 26. und 27. Minute traf Lilla Sipos zweimal hintereinander. Daneben sorgten zwei Eigentore der Gintarė-Spielerinnen – Makeila Yancey in der 33. und Alla Herasymchuk in der 45.+1. Minute – für zusätzliche Unruhe im Spielgeschehen. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Pulins per Elfmeter in der 53. Minute auf 3:5. Das war der endgültige Stand.
Die Statistik spricht eine klare Sprache: Graz dominierte mit 57 Prozent Ballbesitz und legte sieben Eckbälle vor, während Gintarė nur zwei sammelte. Acht Schüsse trafen aufs Ziel bei den Gästen, sieben bei den Gastgeberinnen. Die Chancenverwertung war bei Graz effizienter, bei Gintarė gingen mehrere Möglichkeiten verloren.
Die Auswechslungen kamen relativ spät. Algimantė Mikutaitė und Justina Blaževičiūtė wurden in der 67. Minute für Gintarė gebracht, Lena Breznik und Laura Krumbock für Graz in den 83. und 90. Minute. Gelbe Karten sahen Sara Pavlović sowie Brigitta Pulins zweimal für Gintarė, Sabrina Goncalves für Graz.
Für Gintarė-Universitetas bedeutet das Aus in der ersten Runde. Sturm Graz steht im Achtelfinale und hat damit die nächste Hürde überwunden. Die Gastgeberinnen hatten die Führung lange gehalten, aber das Spiel ging in der Schlussphase verloren.