Am Samstagabend traf Hannover-Burgdorf in der Bundesliga auf Hamburg. Das Spiel endete 30:28 für die Hausherren. Ein Punktgewinn, der die Tabelle verschiebt.
Die Gastgeber stehen nun auf dem sechsten Platz mit drei Punkten nach zwei Spielen. Hamburg bleibt Vierzehnter, ebenfalls zwei Partien absolviert, ein Punkt auf dem Konto. Und dann zeigt sich: Der Unterschied zwischen sechster und vierzehnter Position ist in der Bundesliga spürbar.
Hannover-Burgdorf kam am Freitag noch auf 28:28 gegen Erlangen nicht über ein Unentschieden hinaus. Am 30. August besiegte man Rhein-Neckar Löwen knapp mit 32:31. Die Ergebnisse deuten auf eine Mannschaft hin, die sich stabilisiert. Hamburg zeigte am selben Freitag gegen Stuttgart 34:34, verlor aber am 30. August mit 26:30 in Balingen.
Die Differenz von zwei Toren bei insgesamt 58 Treffern spricht für ein enges Spiel. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass beide Teams in ihren letzten Begegnungen ähnliche Tordurchschnitte erzielten. Hannover-Burgdorf traf durchschnittlich 31,2 Mal pro Partie, Hamburg 31,8. Nebenbei fiel auf: Beide Teams zeigten in der Defensive Schwächen, die der Gegner nutzte.
Für Hannover-Burgdorf bedeutet der Sieg, dass man nach der Niederlage gegen Hamburg nicht direkt wieder ein Spiel verliert. Für Hamburg bleibt es dabei: Ein Unentschieden und eine Niederlage in zwei Spielen. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man so beginnt. Die Liga gibt keine Zeit zum Aufholen.