Am Donnerstagabend traf HaPoel Kfar Sava in der Liga Leumit auf Maccabi Kirjat Gath. Die Partie endete mit 2:0 für die Heimmannschaft, die damit nach vier Spieltagen ihr erstes Heimspiel des Herbstes gewann.
Und dann kam die Entscheidung schon sehr früh. In der neunten Minute verwandelte R. Harel einen Strafstoß, der die Stimmung im Stadion veränderte. Nebenbei war das nicht nur ein Tor, sondern ein Moment, der den weiteren Verlauf bestimmte. Fünfzehn Minuten später fügte R. Buganim den zweiten Treffer hinzu, und damit war die Aufgabe für die Gäste praktisch erledigt.
Interessant wird es bei den Zahlen. HaPoel hatte 74 Angriffe und 8 Treffer aufs Tor, Maccabi 75 Angriffe und nur 3 Treffer aufs Tor. Der Gastgeber konnte die Chancen nutzen, die Gäste nicht. Die Ballbesitzwerte lagen bei 48 zu 52 Prozent, aber das sagt wenig über die Qualität der Situationen aus.
Wir hatten den Gastspielern mehr zugetraut, gaben ihnen 63 Prozent für den Sieg. Das hat nicht funktioniert. Der frühe Elfmeter hat den Matchplan gesprengt, und ab da spielte die zweite Hälfte in einer anderen Realität.
In der Tabelle bleibt HaPoel auf dem 15. Platz mit drei Punkten, Maccabi steht weiterhin auf Platz 9 mit fünf Zählern. Der Abstand von zwei Punkten besteht fort, aber die Stimmung in beiden Lagern ist unterschiedlich.