Herentwen und PEC Zwolle trafen in der dritten Runde der Eredivisie aufeinander. Das Spiel endete 0:2 zugunsten der Gäste. Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet: Herentwen besass 64 Prozent des Balls, schoss 13 Mal auf das Tor, doch nur zwei Versuche landeten im Netz der Gegner.
Die erste Chance ergab sich in der 50. Minute. N. Viergever schlug zu und brachte Zwolle in Führung. Nebenbei fiel auf, dass Herentwen bis dahin kaum Gefahr auslöste. Ryan Thomas erhielt in der 40. Minute eine Gelbe Karte, bevor das Spiel richtig in Gang kam.
In der 61. Minute verdoppelte K. Kostons den Vorsprung. Die Gastgeber reagierten mit Umstellungen. In der 65. Minute wechselten sie dreimal gleichzeitig – M. Rivera, O. Braude und D. Proper kamen für Herentwen. Zwolle reagierte in der 66. Minute ebenfalls mit zwei Wechseln.
Es blieb nicht bei den beiden Toren. In der 82. Minute zählte ein Tor von N. Viergever nicht. Der VAR entschied auf Abseits. Das hätte den Vorsprung auf 0:3 erhöhen können. Stattdessen blieb es bei zwei Treffern, obwohl Herentwen mit 0,85 Expected Goals mehr Chancen generierte als Zwolle mit 1,55.
K. Kostons erhielt in der 56. Minute seine Gelbe Karte. M. Linday folgte in der 79. Minute. Herentwen wechselte in der 80. Minute R. Meerveld ein und in der 87. Minute T. Oosting sowie K. Kostons.
Herentwen liegt mit fünf Punkten auf Platz elf. Zwolle hat drei Punkte und steht auf Rang dreizehn. Die Gastgeber hatten zuvor gegen Ajax 2:2 gespielt und gegen Twente 1:0 gewonnen. Zwolle verlor in den letzten vier Spielen dreimal – gegen Twente 1:3, gegen Ajax 0:2 und gegen Hannover 0:3.
Herentwen schoss 13 Mal, davon 8 ins Aus. Zwolle traf 7 Mal auf das Tor, 6 Mal daneben. Die Gastgeber leisteten 357 Pässe in der gegnerischen Hälfte, Zwolle nur 219. Doch die Effizienz lag bei den Gästen. Interessant wird es, wenn man sieht, ob Herentwen die nächste Runde besser nutzt.