Null zu Null im Ducco
Huracán und Deportivo Riestra trafen am 23. August 2026 in der Clausura der argentinischen Liga aufeinander. Das Spiel endete 0:0. Der Markt sieht ein torarmes Spiel, und tatsächlich vergingen die ersten 80 Minuten, ohne dass ein Tor fiel.
Erst in der 28. Minute wurde es konkret. F. Mino erhielt die erste gelbe Karte. Und dann folgte eine Reihe von Wechseln im zweiten Durchgang. T. Uribe kam in der 58. Minute, N. Benegas und G. Obredor in der 71. Minute. Nebenbei wurden auch J. Bisanz und L. Mora eingewechselt. Die Partie entwickelte sich nicht nach Plan.
In der 60. Minute sah M. Bracamonte Gelb, kurz darauf die gelben Karten für Goitia und Gariglio in der 76. Minute. Es waren vier Verwarnungen insgesamt, verteilt auf beide Mannschaften. Die Gäste wechselten in der 81. Minute dreimal, bevor Goitia in der 90. Minute für Huracán ausgetauscht wurde.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte. Huracán hatte 71 Prozent Ballbesitz, 120 Angriffe und 571 Pässe. Interessant wird es, wenn man die Zahlen auf die Torgefahr bezieht: 0,49 Expected Goals, keine Big Chance erzeugt. Die Gäste mit 29 Prozent Besitz konterten anders, schufen eine Big Chance und erreichten 0,96 Expected Goals.
Huracán liegt nach dem Spiel auf dem siebten Platz mit 22 Punkten aus 16 Spielen. Riestra bleibt auf Rang 15 mit elf Punkten. Und dann dieses Ergebnis: ein Punkt für beide, aber unterschiedliche Wege dorthin. Die Gastgeber brauchten das Ergebnis nicht, die Gäste konnten es gebrauchen.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass viele Pässe nicht automatisch zu Chancen führen. Huracán dominierte, aber fand nie ins Spiel. Riestra wartete und hatte seine Momente. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man es so nennen will.