Am Sonntagabend traf IA Akranes auf Þór Akureyri in der 18. Runde der Úrvalsdeild. Die Gastgeber gewannen mit 2:0, nebenbei beendeten sie damit eine Serie aus drei Niederlagen in Folge. Die Tabelle ändert sich für die Akraneser, die auf Platz fünf mit 30 Punkten stehen, nur marginal. Die Gäste bleiben auf dem zehnten Rang mit 21 Punkten.
Das Spiel entschied sich in den ersten Halbzeiten. In der 29. Minute fiel der erste Treffer: V. Jonsson verwandelte einen Elfmeter. Und dann ging das Spiel weiter, als hätte sich nichts geändert. Die Gäste behielten den Ball, doch Akranes verteidigte kompakt. In der 43. Minute sah G. E. Gislason J. die gelbe Karte, die Defensive war bereits angespannt.
In der 55. Minute verdoppelte E. T. Sandberg die Führung. Die Gäste hatten den Ball, interessant wird es, als Akranes den Konter suchte. Sandberg nutzte die Lücke, die sich ergab, und der Ball landete im Netz. Ab diesem Moment spielte Akranes auf Zeit, während Þór Akureyri nach vorn warf. Aber die Quote war gestiegen: die Gastgeber konvertierten ihre Chancen, die Gäste nicht.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das nicht sofort ins Ergebnis passt. Þór Akureyri kontrollierte 58 Prozent der Ballbesitzzeit und führte 103 Angriffe gegen 66 der Gastgeber. Doch von 103 Angriffen kamen nur vier Schüsse aufs Tor, die Treffsicherheit lag bei 0,25. IA Akranes schoss 10 Mal ins Ziel bei einer Quote von 0,42. Nebenbei ein Hinweis: fünf große Chancen wurden von den Gastgebern erstellt, die Gäste blieben bei null.
Was das für die Tabelle bedeutet, ist klar. IA Akranes bleibt auf Platz fünf, der Abstand zu den oberen Rängen bleibt bestehen. Þór Akureyri rutscht weiter ab, 13 Niederlagen nach 22 Spielen. Und dann bleibt nur die Erkenntnis, dass solche Spiele oft von wenigen Momenten abhängen, nicht von Besitzstatistiken. Das Ergebnis steht, und es spiegelt wider, was zählt: wer die Chance hat, sie auch nutzt.