ÍBV Vestmannaeyjar bezwang am Donnerstagabend Selfoss in der Olís Deildin mit 30:27. Die Gastgeber waren nach der 29:38-Niederlage gegen Haukar vier Tage zuvor in einer schwierigen Lage. Nebenbei zeigt sich, dass beide Teams nach ihrem ersten Spiel noch keine Punkte auf der Habenseite haben.
Die Partie entwickelte sich nicht wie erwartet. Selfoss hatte am 3. September gegen Valur mit 30:34 verloren und wollte den Schwung der eigenen Offensive nutzen. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie ÍBV den Fehler aus der Partie gegen Haukar korrigierte. Die Defensive stand besser, die Übergänge waren klarer.
Der Unterschied lag in der Effizienz. 30 Tore gelangen den Hausherren, 27 Selfoss. Das war genug, um den Vorsprung zu halten. Beide Mannschaften zeigten in der Offensive Qualität, doch ÍBV verteidigte konsequenter. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz – das ist eine Beobachtung, keine Wertung.
Was das Ergebnis bedeutet: ÍBV holt sich den ersten Sieg nach der Auftaktniederlage. Selfoss bleibt ohne Zähler und muss zu Hause liefern. Die Tabelle ändert sich kaum. Beide Vereine stehen noch am Anfang einer Saison, die erst begonnen hat.