Institute de Córdoba hat am Montagabend im Estadio Presidente Perón ein wichtiges Spiel der Clausura-Runde 7 gewonnen. San Lorenzo reiste an, doch am Ende stand nur ein 1:0 für die Hausherren. Der Sieg bedeutet, dass die Gastgeber ihr Tempo aus den vergangenen Wochen beibehalten und die Negativserie nicht mehr aufkommen lassen. Interessant wird es nun, wie die Punkteverteilung in der Tabelle wirkt.
Der entscheidende Moment kam in der 53. Minute. Julius Cerato verwertete eine Chance und stellte damit die 1:0-Führung her. Die Gäste hatten zuvor die Hälfte des Balls und suchten nach Öffnungen, doch Institute standen kompakt. Nebenbei fiel auf, dass die Hausherren mit vier Big Chances deutlich mehr Möglichkeiten kreierten als ihre Gegner.
Die Schiedsrichter zeigten insgesamt sieben gelbe Karten, davon fünf für San Lorenzo. J. E. Cordoba Mosquera erhielt als Erster in der 39. Minute eine Verwarnung, gefolgt von I. Perruzzi in der 50. Minute. In der Schlussphase häuften sich die Verwarnungen für die Gäste: Cuello, Sosa und Herrera bekamen jeweils in der 91. oder 93. Minute eine Karte. Es war ein Spiel, in dem die Gäste den Ball überliessen, aber wenig daraus machten.
In der 64. Minute reagierte San Lorenzo mit drei Wechseln: Perruzzi, Alvarez und Reali mussten gehen. Später kamen Gallardo, Tissera, Lazaro und Galvan für Institute aufs Feld. Die Gäste spielten den Gegner an die Wand, doch die entscheidende Aktion blieb aus. Und dann kam die 53. Minute, und alles änderte sich.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Institute hatte 49 Prozent Ballbesitz, aber 13 Schüsse, davon 3 aufs Tor, und 1,59 Expected Goals. San Lorenzo kam auf 51 Prozent possession, nur 1 Schuss aufs Tor und 0,28 Expected Goals. Viele Schüsse bei nur einem Treffer — das ist die Definition von verschossenen Chancen. Die Gäste kreierten zwei Big Chances, die Hausherren vier.
In der Tabelle bleibt wenig verändert. Institute liegt auf dem 9. Platz mit 21 Punkten nach 16 Spielen, San Lorenzo auf dem 7. Platz mit 22 Punkten. Der Unterschied von einem Punkt ist klein, doch der Sieg festigt das Selbstvertrauen der Hausherren, die zuletzt viermal in Folge gewannen. San Lorenzo muss zu Hause liefern, wenn es nicht zurückfallen will.