In der 17. Runde der 1. deild setzte sich IK Reykjavík mit 3:2 gegen Egill Thorlakshöfn durch. Das Spiel endete am 6. August 2026 in Reykjavík. Die Gäste hatten die längere Zeit die Oberhand, doch die Gastgeber drehten die Partie in der Schlussphase.
B. Helgason eröffnete bereits in der 15. Minute die Torschützenliste. Egill Thorlakshöfn kam erst nach der Pause zum Zug — H. Willard glich in der 51. Minute aus, ehe E. Sigurhjartarson in der 58. Minute wieder in Führung ging. Die Gastgeber blieben unter Druck, ohne eine Chance zu nutzen. Die Quote ist gestiegen, als Egill Thorlakshöfn den Vorsprung behielt, doch die Gastgeber warteten nur auf den richtigen Moment.
Seit der 60. Minute veränderte sich das Bild. Nach der Gelben Karte für A. Kristinsson brachte IK Reykjavík V. Ivarsson und K. A. Thorbergsson auf das Feld. In der 69. Minute erzielte O. Einarsson den dritten Treffer für die Gäste. B. Helgason wurde daraufhin in der 78. Minute ausgewechselt. Egill Thorlakshöfn drückten den Gegner in die eigene Hälfte, doch die Chancen blieben aus.
In der 83. Minute entschied A. Sanabria das Spiel. Der Treffer kam nach einer Reihe von Gelben Karten — S. Stefansson und O. Einarsson hatten bereits verwarnt worden. K. Marteinsson erhielt in der 90. Plus drei Minuten seine zweite Verwarnung. Die Gastgeber nutzten den Standard, um den Druck zurückzunehmen. Die Gäste kamen nie in die Zweikämpfe, obwohl sie den Ball besaßen.
Die Statistik zeigt das Ungleichgewicht deutlich. Egill Thorlakshöfn kontrollierte 59 Prozent der Ballbesitzzeit, IK Reykjavík 41. Doch die Gastgeber trafen dreimal, während die Gäste nur zweimal ins Tor kamen. Drei Treffer auf drei Schüsse ins Tor — die Quote ist gestiegen, als die Gastgeber ihre Gelegenheiten nutzten. Die Gäste hatten zwei Schüsse ins Tor, zwei daneben.
IK Reykjavík bleibt auf dem sechsten Platz mit 29 Punkten aus 22 Spielen. Egill Thorlakshöfn rutschte auf den zwölften Platz ab, mit neun Punkten aus zwei Siegen und drei Unentschieden. Die Gäste verloren bereits 17 von 22 Begegnungen. Stehen mit dem Rücken zur Wand — das war die Lage, bevor der Ausgleich in der 83. Minute kam. Doch der Treffer reichte, um die Punkte zu behalten.