Im Achtelfinal des Königspokals besiegte Al-Hulood den Gastgeber Jedda mit fünf zu null. Das Spiel am 19. August endete mit einer klaren Ansage, interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Partie von Anfang an lief. Die Gäste behielten die Kontrolle, nebenbei fiel auf, dass sie die gesamte Begegnung über den Ball führten.
I. Kortajarena übernahm früh die Verantwortung. In der dritten Minute öffnete er die Torschützenliste, in der sechzehnten verdoppelte er. Nebenbei notiert: M. Camara erhielt in der siebzehnten Minute die erste Gelbe Karte für Jedda. In der siebenundzwanzigsten Minute vervollständigte Kortajarena sein Hattrick, das war die Entscheidung.
C. da Costa erhöhte in der vierzigsten Minute, und dann geschah das Unverhoffte. In der vierundvierzigsten Minute wurde da Costa ausgewechselt, und in der vierundvierzigsten Minute traf Guga. Die Zahlen passen nicht, doch das Spiel lief so. Al-Hulood wechselte gleich dreimal, R. Solan kam für da Costa, und Guga nutzte seine Minute.
Die zweite Hälfte wurde unruhiger. R. Fallatah erhielt in der siebenundsiebzigsten Minute die Rote Karte, das änderte nichts an der Reihenfolge, aber es veränderte die Dynamik. Al-Hulood spielte die zweite Hälfte in Überzahl, und die Partie ging in die Überprüfung. E. Utkus bekam in der neunzigsten Minute noch eine Gelbe Karte, das war das letzte Wort.
Die Statistik bestätigt das Bild. Al-Hulood hatte sechundsechzig Angriffe, Jedda achtundvierzig. Die erwarteten Tore lagen bei 1,34 zu 0,3. Al-Hulood schuf zwei große Chancen, Jedda null. Die Ballbesitzverteilung von 63 zu 37 Prozent spiegelte wider, wer das Spiel bestimmte.
Fünf Tore in einem Pokalspiel sind selten. Al-Hulood ist im Aufwind, wenn man die letzten Ergebnisse betrachtet. Ein Unentschieden gegen Al-Ittihad, zwei Niederlagen in der Vorbereitung — und dann dieses Spiel. Jedda hingegen hat eine Spur von Stabilität verloren, vier Spiele ohne Sieg in Folge.