Im zweiten Durchgang des Kaiser-Pokals setzte sich Tegavajaro Miyazaki bei Jubilo Iwata mit 1:0 durch. Das Spiel endete nach Verlängerung, der einzige Treffer fiel in der 109. Minute. Der Gast zog damit weiter, Jubilo Iwata schied aus dem Wettbewerb aus.
Interessant wird es bei der Frage, wie ein Team, das über die meiste Zeit den Ball hielt, trotzdem verlor. Y. Toshida traf in der 109. Minute und rettete seine Mannschaft ins nächste Spiel. Nebenbei: Jubilo hatte bis dahin 110 Angriffshandlungen und 54 Prozent Ballbesitz, doch die Torgefahr blieb aus.
Was den Unterschied machte, zeigt die Statistik: Tegavajaro Miyazaki landete elf Schüsse im Ziel, Jubilo nur acht. Der Gast spielte effizienter, auch wenn er weniger possession hatte. Und dann fiel der Moment, als Jubilo müde wurde und die Konter zuließen.
Die Gastgeber verloren nach einer 2:1-Heimsieg-Woche gegen Tokushima Vortis die Nerven. Tegavajaro hingegen beendete mit diesem Sieg eine Serie ohne Erfolg — zuvor gab es nur Unentschieden und Niederlagen. Die Tabelle des Pokals ändert sich nicht, aber die Stimmung in den Lagern wechselt.