Kampucheja besiegte Timor-Leste im vierten Gruppenspiel der AFF-Meisterschaft mit 3:0. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen präziser und blieben über die gesamte Spielzeit die aktivere Mannschaft. Zwei Tore fielen durch S. Hav, eines durch R. Mon.
In der 16. Minute erzielte S. Hav das erste Tor. Timor-Leste kontrollierte zwar mehr Ballbesitz, doch die Gastgeber trafen ins Schwarze. In der 63. Minute verdoppelte S. Hav den Vorsprung, bevor R. Mon in der 90. Minute den Endstand setzte.
Die Statistik spricht eine klare Sprache. Kampucheja hatte nur 42 Prozent Ballbesitz, schoss aber siebenmal aufs Tor und traf dreimal. Timor-Leste hatte 58 Prozent Kontrolle, vier Schüsse aufs Ziel und vier Tore erwartet. Viele Bälle, wenig Gefahr.
Nebenbei fiel, dass Timor-Leste neun Eckbälle erhielt, aber keine einzige Ecke gefährlich vors Tor brachte. Kampucheja mit fünf Eckbällen nutzte ihre weniger, dafür effizienter. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz — das ist eine Bemerkung wert.
Die Gastgeber hielten ihr Team im Spiel, obwohl sie in den Vorrunden gegen Indonesien und Singapur verloren. Die Gäste standen nach drei Niederlagen in Folge nur noch zu zehnt. Interessant wird es, wenn Timor-Leste die Defensive ordnet.
Das Ergebnis ändert wenig in der Tabelle, aber es zeigt: Kampucheja hat den Gegner auseinandergenommen. Drei Tore in einem Spiel, in dem die Kontrolle beim Gegner lag — das ist ein Moment, der zählt.