Im Endspiel der Zentralamerikanischen und Karibischen Spiele trafen die Frauenmannschaften Kolumbiens und Mexikos aufeinander. Das Spiel endete 1:1 nach regulärer Spielzeit und Verlängerung. In der anschließenden Elfmeterserie setzte sich Mexiko durch.
Der entscheidende Moment kam in der 118. Minute, als I. Guerra für Kolumbien den Treffer erzielte. In der Verlängerung sorgte A. Mendoza für den Ausgleich seitens Mexikos. Danach folgte eine Elfmeterserie, die über den Sieg entschied.
In der Elfmeterserie zeigte sich eine dramatische Abfolge. N. Perez und M. Carvajal verwandelten für Mexiko, während N. Colin für Kolumbien traf. I. Guerra und K. Ibarguen verfehlten ihre Versuche, V. Vargas verwandelte für Kolumbien. A. Mendoza, F. Viafara und A. Veloz sicherten den mexikanischen Sieg mit weiteren Treffern.
Die Statistiken zeigen ein ausgeglichenes Bild. Kolumbien verfügte über 48 Prozent Ballbesitz, Mexiko über 52. Bei den Schüssen war Mexiko präziser: vier Treffer aufs Tor gegenüber zwei bei Kolumbien. Insgesamt absolvierten beide Teams vergleichbare Angriffe, 95 für Kolumbien und 108 für Mexiko.
Die Elfmeterserie endete mit einem knappen mexikanischen Erfolg. Nach dem 1:1-Halbzeitstand in der Verlängerung entschied die Genauigkeit der Schützen. Mexiko profitierte von der höheren Erfolgsquote bei den Elfmetern.