Komárno und Skalica spielten in der siebten Runde der Superliga am Samstag auf dem Štadión KFK Komárno ein torloses Spiel. Nach neunzig Minuten stand es 0:0, und beide Teams blieben in der Tabelle unverändert. Interessant wird es, wenn man die Statistiken betrachtet: Der Gastgeber hatte mit 64 Prozent Ballbesitz deutlich mehr Kontrolle, doch die Statistik zeigt nicht, wer das Spiel besser machte.
Der entscheidende Moment kam in der 66. Minute, als S. Smehyl einen Elfmeter verschoss. Kein Tor, keine Veränderung. Nebenbei fiel auf, dass der Gastverein kaum Chancen bekam: Skalica kreiert null große Situationen, während Komárno vier hatte. Und dann kam die Bestrafung dafür nicht.
Drei Gelbe Karten gab es insgesamt: L. Simko in der 51., P. Pudhorocky in der 53. und S. Sula in der 62. Minute. Die Trainer zogen früh um, um die Partie zu beeinflussen. In der 59. und 61. Minute wurden jeweils zwei Spieler ausgewechselt, in der 71. und 73. Minute folgten weitere Änderungen. Gegen Ende brachte Komárno zwei weitere Spieler für die Schlussphase.
Die Zahlen sprechen für sich: Komárno schoss 14 Mal, davon fünf ins Tor, während Skalica auf acht Versuche kam, mit nur zwei Treffern aufs Tor. Der Gastgeber legte 569 Pässe hin, der Gast 313. Doch viele Pässe nützen wenig, wenn sie nicht in Torchancen verwandelt werden. Interessant wird es, wenn man die Torschüsse im Strafraum betrachtet: 13 gegen 7, und trotzdem kein Tor.
In der Tabelle bleibt es unverändert. Komárno steht auf dem zehnten Platz mit vier Punkten aus sieben Spielen, Skalica auf dem achten mit acht Punkten. Beide Teams haben drei Niederlagen, doch der Unterschied in der Punktezahl bleibt. Und dann ist da noch die Frage, ob der nächste Sieg näher rückt oder ob beide Teams weiter in der Mitte der Tabelle verharren.