Am Samstagabend trafen KRAS Volendam und Doetinchem in der Eredivisie der Frauen aufeinander. Das Spiel endete mit 23:28 für die Gäste. Volendam stand als Tabellendritter mit zwei Siegen in Folge im Aufwind, Doetinchem hatte als Zehnter noch nichts erreicht.
Interessant wird es, wenn man den Verlauf betrachtet. Die Gastgeberinnen begannen stark, wie die Ergebnisse der letzten beiden Spiele zeigten. Doch dann änderte sich etwas. Doetinchem fand seinen Rhythmus und nutzte die offenen Räume. Nebenbei fiel auf, dass die Defensive von Volendam nicht mehr zusammenhielt.
Wir hatten einen Sieg für Volendam prognostiziert. Die Überlegung war einfach: zwei Siege, vier Punkte, eine klare Favoritenrolle. Und dann geschah das Gegenteil. Doetinchem spielte klüger, nicht lauter. Die Gastgeberinnen verloren den Faden, als es darauf ankam.
Nach dem Spiel steht Volendam weiterhin auf Platz drei, doch die zwei Punkte fehlen nun. Doetinchem hat mit dem Unentschieden und dem Sieg in diesem Duell bereits zwei Zähler gesammelt. Die Tabelle bewegt sich, und zwar in eine Richtung, die Volendam nicht erwartet hatte.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Form nicht linear verläuft. Volendam hat gezeigt, dass es gewinnen kann. Doetinchem hat bewiesen, dass es auch siegen kann, wenn man es zulässt. In der Eredivisie gibt es keine Selbstläufer. Das war heute wieder deutlich geworden.