Krylja Sowjetow gewinnt knapp gegen Rodina Moskau
Krylja Sowjetow hat am Samstag in der 8. Runde der Premjer-Liga ein 2:1 gegen Rodina Moskau erzielt. Das Spiel fand auf der Arena Samara statt und endete mit einem Heimsieg, der die Tabelle für die Gastgeber verändert. Die Gäste kamen nicht über ein Tor hinaus, obwohl sie in der zweiten Halbzeit Druck machten.
Die ersten Tore fielen in der Schlussphase. In der 59. Minute erzielte Ivan Timoschenko die Führung für Rodina Moskau. Nur fünf Minuten später glich Martin Kramaric per Kopf aus und gab den Gästen den Glauben zurück. Doch in der 88. Minute traf Kirill Stolbow zum 2:1-Endstand und besiegelte den Sieg für die Gastgeber. Zwischen den Toren zeigten Schiedsrichter vier Gelbe Karten für die Gäste und eine für Krylja Sowjetow.
Interessant wird es bei den Statistiken. Krylja Sowjetow hielt 56 Prozent Ballbesitz und schuf drei große Chancen, während Rodina Moskau nur eine erspielte. Die Gastgeber schossen 14 Mal aus dem Strafraum, die Gäste acht. Von den Schüssen der Gäste trafen 40 Prozent auf das Tor, bei den Gastgebern waren es nur 18 Prozent. Erwartete Tore lagen bei 1,85 für Krylja Sowjetow und 1,0 für Rodina Moskau.
Die Gäste leisteten sich zu viele Fouls mit 19, die Gastgeber mit 10. Rodina Moskau kreuzte 24 Mal, Krylja Sowjetow 12. Bei den Luftspielen teilten sich beide Teams die Arbeit je 25. Die Gastgeber machten 32 Klärungen, die Gäste ebenfalls 32. Torwart-Paraden: 5 für Krylja Sowjetow, 2 für Rodina Moskau.
Die Kartenverteilung fiel ungleich aus. Rodina Moskau erhielt fünf Gelbe Karten, Krylja Sowjetow eine. In der 35. Minute sah Artem Sokol die erste Gelbe, Nikita Tschernow und Iker Pozo folgten in der 65. Minute. Yordy Reyna wurde in der 73. Minute verwarnt, Artem Meschaninow in der 87. und Mickael Nade in der Nachspielzeit.
Was die Tabelle betrifft: Krylja Sowjetow steht nach dem Sieg mit 7 Punkten auf Platz 12. Rodina Moskau bleibt mit 4 Punkten auf Platz 14. Die Gastgeber hatten zuvor ein Torverhältnis von 8:8, die Gäste von 5:15. Der Sieg beendet keine Serie, aber er zeigt, dass Krylja Sowjetow in dieser Runde punkten konnte.
Unser Vorschlag vor dem Spiel war ein Heimsieg mit 82 Prozent Sicherheit. Das Ergebnis bestätigt diese Einschätzung. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen effizienter, auch wenn die Gäste mehr auf das Tor trafen. Drei bis vier Momente entschieden das Spiel, der Rest war Hintergrund.