Im zweiten Durchgang des Kaiser-Pokels traf Kyoto Sanga am 26. August 2026 auf Maruyasu Okazaki. Die Gastgeber siegten 1:0 und beendeten die Negativserie, die sie seit der Niederlage gegen Mito Hollyhock am 22. August plagte. Ein Treffer reichte, mehr war nicht nötig.
Es war die 67. Minute, als S. Nagasawa den entscheidenden Ball ins Netz beförderte. Der Moment, der den Unterschied ausmachte. Und dann stand der Spielstand, den beide Teams bis zum Ende hielten.
Maruyasu Okazaki beherrschte den Ball mit 59 Prozent Besitz, doch das änderte nichts am Ergebnis. Kyoto Sanga spielte mit 41 Prozent, war aber effizienter. Interessant wird es, wenn man die Schüsse zählt: die Gäste vier Treffer aufs Tor, die Gastgeber drei. Der Unterschied lag woanders.
Kyoto Sanga warf sechs Schüsse daneben, Maruyasu Okazaki nur zwei. Dazu kamen vier Eckbälle gegenüber drei, 68 Angriffe gegenüber 71. Nebenbei fiel die Disziplin: drei Gelbe Karten für die Gäste, eine für die Gastgeber. Keine Roten, keine weiteren Ereignisse in den Daten.
Die Tabelle spricht nicht für Maruyasu Okazaki. Die letzte Partie endete 6:1 gegen SRK Hiroshima, doch der Pokel ist ein anderes Spiel. Kyoto Sanga hatte in den Wochen zuvor kaum Glück: 1:3, 2:2, 1:2, 1:4. Der Sieg am Ende zählt. Ein Fehler entscheidet, nicht die Statistik.