Am Samstagabend trafen Legia Warschau und Radomiak Radom auf dem Marschall-Piłsudski-Stadion in der Ekstraklasa aufeinander. Das Spiel endete 5:0 für die Gastgeber. Die Heimmannschaft zeigte sich von ihrer besten Seite und setzte sich klar durch.
Interessant wird es gleich zu Beginn. In der siebten Minute fand M. Sevcik den Weg ins Tor, und zehn Minuten später folgte der Treffer durch R. Augustyniak — nach einer VAR-Bestätigung. Nebenbei fiel, dass dann auch noch R. Adamski in der siebzehnten Minute traf. Drei Tore in zehnzehn Minuten, und Radomiak hatte kaum eine Chance, das Spiel zu halten.
Zwischendurch stand es 4:0, als B. Kapustka in der vierzigsten Minute nach der Pause sein erstes Tor erzielte. Und dann kam in der fünften Minute nach der Halbzeit die Verlängerung — der zweite Treffer von Kapustka. Die Gastgeber warfen alles nach vorn, während die Gäste nie richtig in die Zweikämpfe kamen.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Legia hatte 100 Angriffe gegenüber 73, und von 13 Schüssen landeten sieben im Torbereich. Radomiak hingegen hatte nur fünf Schüsse, davon zwei auf Ziel. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass die Ballbesitzquote fast gleich war — 49 zu 51 Prozent. Doch der Besitz allein entschied das Spiel nicht.
Am Ende steht Legia auf dem zweiten Platz mit 15 Punkten nach sieben Spielen. Radomiak rutscht auf den zwölften Rang und hat acht Zähler. Die Gastgeber sind seit fünf Spielen ungeschlagen, während die Gäste drei Niederlagen in Folge haben. Das Verhältnis ist zerrüttet.