Libertad und San Lorenzo trafen am Sonntagabend in der sechsten Runde der Clausura aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber aus Asunción. Ein Treffer reichte, um den Sieg zu sichern.
In der 51. Minute erzielte M. Fernandez die entscheidende Führung. «Und dann» wurde es ruhig, San Lorenzo fand nicht mehr zur Antwort. Der Treffer bestimmte den weiteren Verlauf der Partie.
Die Statistik zeigt den klaren Unterschied. Libertad kontrollierte 69 Prozent der Ballbesitzzeit und kam auf 174 Angriffe, San Lorenzo hatte 75 und 31 Prozent Besitz. «Nebenbei» fiel: fünf Schüsse aufs Tor genügten für den Sieg, während acht daneben gingen. Die Zahlen erklären, warum ein Treffer ausreichte.
San Lorenzo litt unter Druck. Zwei Gelbe Karten — T. Paredes in der 58. Minute, A. Benitez in der 89. — markierten den Abwehrkampf. Die Gäste leisteten sich zu viele Fouls, als der Druck stieg. Interessant wird es, wenn man sieht, dass nur ein Foul der Gastgeber gegen zwei der Gegner stand.
Libertad wechselte durchgehend. In der 61. Minute kamen M. Fernandez und L. Nequecaur vom Platz, J. Barrios und I. Torres rückten nach. Bis zur 85. Minute folgten weitere Auswechslungen, zuletzt F. Carrizo für M. Ferreira.
In der Tabelle bedeutet das Ergebnis einen weiteren Schritt nach vorn. Libertad steht auf Platz drei mit sechs Punkten nach drei Spielen. San Lorenzo bleibt auf Rang elf und hat nur einen Punkt gesammelt. Die Gastgeber waren früh durch, die Gäste hielten nicht mit.