Lokomotíva Košice und Slavia TU Košice trafen am 2. September 2026 in der 64. Runde des Pokalwettbewerbs aufeinander. Das Spiel endete 3:0 für die Heimmannschaft. Drei Treffer in den ersten achtzehn Minuten bestimmten den Verlauf.
«Und dann» war das Wort, das im Kopf blieb, als Lokomotíva in der achten Minute den ersten Treffer erzielte. Die Gäste standen hinten offen wie ein Scheunentor. Ein schneller Vorstoß, ein Abschluss, der den Deckel draufmachte. Slavia TU Košice brauchte Minuten, um sich zu orientieren.
In der achtzehnten Minute folgte der zweite Treffer. Diesmal war es die Konsequenz aus der ersten Schwäche. Slavia TU Košice kam in die Tiefe, doch der Abschluss fehlte. Lokomotíva nutzte den Raum davor. «Interessant wird es», dachte man, als die Führung auf zwei Tore wuchs.
Sechzig Minuten vergingen, bevor der dritte Treffer fiel. Slavia TU Košice hielt stand, nebenbei. Doch in der Nachspielzeit einer Halbzeit, die sie eigentlich gut gestaltet hatten, brach die Linie. Ein Fehler entschied. Die Partie war damit entschieden.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht sofort stimmt. Slavia TU Košice hatte 56 Prozent Ballbesitz, Lokomotíva 44. Aber vier Schüsse aufs Tor gegen zwei. Fünf Schüsse daneben gegen einen. Viele Torschüsse mit einem Ergebnis — die Chancen gingen verloren. Oder sie wurden nicht gesucht.
Lokomotíva beendete die Negativserie. Das 0:3 gegen Liptany im Juli war das letzte Negative. Seitdem: 4:0, 6:0, 0:0. Slavia TU Košice hingegen hatte zuletzt 1:0 und 3:0 gewonnen. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht. Aber der Moment zählt.