Loewe City und Al-Wakra trafen sich am 4. September 2026 in der dritten Runde der Star League. Die Gastgeber gewannen mit 4:0 und beendeten damit ihre Serie ohne Sieg. Beide Teams standen zuvor auf dem zehnten bzw. neunten Tabellenplatz mit je einem Punkt aus zwei Spielen.
Die Partie begann mit Disziplinproblemen. In der achten Minute sah Mohamed Simo die erste Gelbe Karte, Almahdi Ali folgte in der sechzehnten. Dann kam der Moment, der die Stimmung änderte: Hamidreza Firouzi traf in der zwölften Minute. Und dann kam die Strafstoss-Szene. Rodrigo Machado verwandelte in der neunzehnten Minute zum 2:0. Interessant wird es, als sein Treffer in der zweiundsiebzigsten Minute durch VAR wieder aufgehoben wurde.
Zur Halbzeitwechsel zogen beide Trainer um. Loewe City brachte Ayoub Assal und Rodrigo Machado heraus, Al-Wakra wechselte Mohamed Aiash und Almahdi Ali. In der vierundsiebzigsten Minute erhöhte Farhad Zavoshi zum 3:0. Nebenbei fiel die Gelbe Karte für Hamdy Fathy. Die Gäste versuchten, über Flanken einzukommen, aber ihre Balleroberungen blieben erfolglos. Zavoshi traf erneut in der fünften Minute der zweiten Halbzeit und machte den Deckel drauf.
Die Statistiken zeigen ein klares Bild. Al-Wakra kontrollierte den Ball mit 57 Prozent, doch drei grosse Chancen blieben ungenutzt. Loewe City schuf drei grosse Gelegenheiten und nutzte sie konsequent. Fünf Treffer auf dem Tor waren erforderlich, sechs daneben. Die Gäste warfen 25 Kreuzbälle, nur neun landeten beim Mitspieler. Gastgeber legten 161 Pässe in der gegnerischen Hälfte ab, 255 insgesamt waren erfolgreich.
Die Abwehrarbeit der Gäste war intensiver als ihr Angriff. Sie machten 17 Tackels, Loewe City neun. Doch Tackels allein lösen keine Spiele. Al-Wakra blockierte vier Schüsse, Loewe City null. Der Unterschied liegt in der Effizienz. Ein Tor aus einer grossen Chance zählt mehr als zehn Flanken ins Leere.
Beide Teams stehen nun nach drei Runden mit einem Punkt da. Für Loewe City ist es ein Schritt nach vorn, für Al-Wakra eine Bestätigung, dass die Schwäche nicht zufällig war. Die Fans trieben die Gastgeber nach vorn, das sah man an den 18 Einwürfen gegen nur 29. Es war ein Match, das weniger mit Zahlen als mit drei entscheidenden Episoden entschieden wurde.