Im Achtelfinale des J-League-Pokals traf Matsumoto Yamaga am 9. September 2026 auf Shonan Bellmare. Nach 120 Minuten stand es 3:3, im Elfmeterschießen setzte sich Shonan mit 5:2 durch. «Und dann» ging es in die Verlängerung, wo beide Mannschaften noch einmal alles gaben.
R. Shibuya eröffnete in der 21. Minute für Shonan, bevor H. Matsumura und R. Sato (Elfmeter) in der zweiten Halbzeit die Gastgeber in Führung brachten. H. Okuno erhöhte in der 85. und 89. Minute, doch K. Kaneko reduzierte in der 86. Minute den Rückstand. «Nebenbei» fiel auf, dass Shonan bereits in der 59. Minute R. Shibuya auswechselte – ein frühes Zeichen dafür, dass die Gäste den Kampf suchten.
Im Elfmeterschießen trafen S. Kaneko, Y. Taguchi, A. Inoue, M. Ikeda und ein ungenannter Shonan-Spieler. Matsumoto ließ W. Shimoguchi und ein weiterer Spieler verpassen. «Interessant wird es», wenn man bedenkt, dass Shonan bereits nach vier Treffern den Sieg sicher hatte. Die Szene ging in die Überprüfung – kein VAR-Eingriff nötig, nur reine Präzision.
Shonan kontrollierte den Ball mit 52 Prozent Besitz, hatte 156 Angriffe und 9 Eckbälle. Matsumoto kam auf 48 Prozent Besitz, 148 Angriffe und 3 Eckbälle. Shonan traf 3-mal ins Tor, Matsumoto 10-mal. Viele Schüsse, wenig Tore – ein Match, das nicht über die Qualität der Chancen entschied, sondern über die Nerven im Elfmeterschießen.
Shonan Bellmare bleibt im Pokal, Matsumoto Yamaga scheidet aus. Die Gäste standen zuvor auf dem 4. Platz der Tabelle mit 6 Punkten nach 6 Spielen. «Die Verhandlungen sind festgefahren» – so könnte man beschreiben, wie beide Teams in der Verlängerung gegeneinander ankämpften. Am Ende zählte nur der Treffer.