Metz und Laval teilen die Punkte
Am Samstag endete das Ligaspiel der Ligue 2 zwischen Metz und Laval 1:1. Gastgeber Metz trat gegen den 14. der Tabelle an, Laval kam nach drei Spielen mit vier Punkten. Die Begegnung verlief über weite Strecken ausgeglichen, bis eine rote Karte in der 83. Minute alles veränderte.
In der ersten Halbzeit dominierte das Spiel vor allem im Mittelfeld. Metz kontrollierte 44 Prozent des Balls, Laval lag bei 56. Beide Teams zeigten Disziplin, doch die Schiedsrichter zeigten vier Gelbe Karten. Trévis Dago erhielt in der 17. Minute seine Verwarnung, gefolgt von Julien Maggiotti in der 31. Minute. Idris Mohamed wurde in der 33. Minute erwischt, Jules Gaudin folgte fünf Minuten später.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. In der 49. Minute verwandelte Julien Maggiotti einen Elfmeter zum 0:1 für Laval. Der Schütze hatte zuvor schon Gelb gesehen. Metz reagierte nicht sofort, sondern baute das Spiel weiter auf. 16 Key Pässe zeigten, dass die Gastgeber ihre Chancen durch Kombinationen suchten. Laval sorgte mit 96 Pässen ins letzte Drittel für mehr Gefahr.
Und dann kam der Ausgleich. In der 78. Minute erzielte P. M. Fall den 1:1-Punkt für Metz. Der Stürmer hatte zuvor in der 68. Minute seinen Mitspieler Maggiotti ersetzt. Gleichzeitig wurde bei Laval S. Mellier eingewechselt. Metz drängte nach, Laval verteidigte. Die Szene ging in die Überprüfung, als Metz in der 83. Minute einen Spieler verlor. Idris Mohamed erhielt seine zweite Gelbe Karte und musste das Feld verlassen.
Die Substitute kamen nun zum Einsatz. Metz brachte drei Spieler in der 86. Minute: G. Abuashvili, J. Pandore und C. Mandouki. P. M. Fall wurde in der 88. Minute ausgewechselt, der Torschütze selbst. Laval hatte M. Houdayer durch T. Dago ersetzt. Der Rest des Spiels verlief ruhig, beide Teams verteidigten das Remis.
Die Statistik zeigt ein Spiel mit unterschiedlichen Ansätzen. Metz schoss 15 Mal, davon 7 aufs Tor, Laval landete 3 von 7 Versuchen im Netz. Beide Teams gewannen 11 Luftduelle. Laval kreiert zwei große Chancen, Metz nur eine. Metz absolvierte 305 Pässe, Laval 388. Die Ballbesitzverteilung spiegelt den Verlauf wider: Laval kontrollierte, Metz nutzte die Momente.
Das Ergebnis lässt Metz auf dem siebten Platz mit sechs Punkten aus vier Spielen. Laval bleibt mit vier Punkten auf Platz 14. Beide Teams haben in der Vergangenheit unterschiedliche Verläufe gezeigt. Metz holte in den letzten Spielen Punkte gegen verschiedene Gegner, Laval kämpfte sich zurück. Die rote Karte wird den eigenen Kader noch lange beschäftigen, doch das Spiel war über weite Strecken fair.