Lublin dreht sich in die letzten Minuten
Legia hat in Lublin mit 3:2 gewonnen. Die Gäste waren nach der Pause zwei Tore zurück, bevor Jakub Zewlakow in der 91. Minute den Ausgleich schaffte und die Führung sicherte. Der letzte Sieg der Gäste stand bereits fest, als der Ball ins Netz ging.
Die Partie begann mit einem gelben Karte für Bartosz Kapustka in der 13. Minute. In der 45. Minute verwandelte Rafał Augustyniak einen Strafstoß zum 0:1. Die Gastgeber gaben nicht auf. Karol Czubak glich in der 65. Minute aus und schlug in der 68. Minute zu. 2:1 für die Heimmannschaft.
interessant wird es in der Schlussphase. Zewlakow traf in der 91. Minute zum entscheidenden 3:2. Er bekam selbst noch eine Gelbe Karte. Rafal Adamski folgte in der 94. Minute. Nebenbei fiel auf, dass beide Seiten jeweils vier Großchancen kreierten. Der Unterschied lag nicht in der Anzahl, sondern in der Umsetzung.
Die Statistiken zeigen ein ausgeglichenes Bild. Beide Teams erzielten sechs Treffer auf Ziel. Die Gäste hatten 52 Prozent Ballbesitz, die Gastgeber 48. Die Schüsse lagen nah beieinander, doch ein Treffer entschied. Viele Bälle gingen in die falsche Richtung, wenn es darauf ankam.
Legia steht nun auf dem zweiten Platz mit 15 Punkten nach sieben Spielen. Motor Lublin bleibt auf dem 15. Platz mit fünf Zählern. Der Kontrast ist deutlich. Die Gäste haben keine Niederlage hinnehmen müssen, die Gastgeber vier.
Wir hatten auf einen Heimsieg gesetzt. Die Wahrscheinlichkeit lag bei 46 Prozent. Der Matchplan ging nicht auf. Was den Unterschied machte, war nicht die Vorstellung, sondern die Minute, in der der Ball den Weg ins Netz fand. Zwei Tore in der Nachspielzeit ändern alles.