Varaždin bestätigt Klasse — Vier Tore gegen Slaven Belupo
Am 9. August 2026 trafen Slaven Belupo und Varaždin in der zweiten Runde der HNL aufeinander. Das Spiel endete 1:4 für die Gäste. Der Zweitplatzierte zeigte von Beginn an, dass er die Position in der Tabelle verteidigen will. Slaven Belupo blieb am Ende mit einem Punkt weniger als in der Vorrunde allein auf dem achten Platz.
Das Spiel entwickelte sich schnell. In der 19. Minute erhielt L. Skaricic die erste gelbe Karte. Dann folgte der erste Treffer: In der 28. Minute traf L. Mamic für Varaždin. Die Gastgeber kamen zurück ins Spiel, aber bereits in der 44. Minute erhöhte A. Latkovic. Nebenbei wurde Skaricic in der 29. Minute ausgewechselt — interessant wird es später, wenn man die Substitutionen betrachtet.
Die zweite Hälfte brachte keine Wende. Nach einer Pause in der 46. Minute, als A. Jonsson für Varaždin kam, wurde das Tempo nicht höher. In der 71. Minute gelang Slaven Belupo der Anschlusstreffer durch I. Nestorovski. Viele Schüsse mit einem Tor — die Gastgeber hatten die bessere Ballannahme, aber die Chancen gingen unter. In der 78. Minute stellte I. Canjuga dann den Endstand her.
Die Statistiken erklären wenig, aber sie passen zum Bild. Slaven Belupo hatte 57 Prozent Ballbesitz und 485 Pässe, Varaždin 43 Prozent und 372 Pässe. Die Gastgeber schossen sechsmal ins Tor, die Gäste achtmal. Viermal musste der Slaven-Keeper greifen, fünfmal der Varaždin-Handy. Die große Chance wurde von beiden Seiten zweimal kreiert. Der Unterschied lag nicht in der Anzahl der Angriffe — Slaven 113, Varaždin 99 — sondern in der Effizienz.
Die Tabelle zeigt, was der Sieg bedeutet. Slaven Belupo steht nach sechs Spielen auf dem achten Platz mit zwei Siegen, vier Niederlagen und sechs Punkten. Voraždin hat 13 Punkte und damit sieben mehr. Die Gastgeber verloren zuletzt gegen Dynamo Zagreb mit 0:2, die Gäste gewannen am 2. August gegen Hajduk Split mit 2:1. Der Abstand zwischen Platz zwei und Platz acht wächst.
Es war ein Spiel, das die Klasse unterschied. Slaven Belupo dominierte im Passspiel, aber die Gäste nutzten ihre Momente. Drei- oder vier Schlüsselereignisse entscheiden ein Match, der Rest ist Hintergrund. Was bleibt, ist die Erkenntnis: Wer in der HNL oben mitspielen will, braucht mehr als Ballbesitz.