Am Freitagabend trafen in der KvindeLiga die Frauen von Odense auf Middlesønderjylland. Das Spiel endete 0:2 für die Gäste, die damit ihre Unbesiegtheit in der Liga bestätigten. Fünf Spieltage sind bereits absolviert, und das Verhältnis in der Tabelle ist klar.
Interessant wird es, wenn man den ersten Abschnitt betrachtet. In der 15. Minute brachte R. Dybdahl die Ecke gefährlich vors Tor und erzielte die Führung für die Gastgeberinnen. Es war ein Moment, der zum ersten Mal zeigte, dass Odense nicht einfach nur verteidigen würde. Nebenbei fiel auf: die Gäste reagierten ruhig, ohne zu zerren.
Dann kam die zweite Hälfte. In der 48. Minute glich S. Baattrup aus und drehte das Spiel. Plötzlich war es nicht mehr Odense, das den Takt bestimmen wollte. Die Karten folgten: M. Bech in der 53., I. Olsen in der 58. und S. Baattrup in der 68. Minute. Ein ziemlich dichtes Feld, in dem die Stimmung sich veränderte.
Ab der 66. Minute wurde umgestellt — auf beiden Seiten. A. Braendstrup, F. Ebbesvik und E. Henriksen für Odense, J. H. Uhd und M. Perdersen für die Gäste. S. Baattrup selbst wurde in der 76. Minute ausgewechselt, M. Holmgaard und F. Nautrup kamen für Odense ins Spiel. Die Schiedsrichter hatten bereits alles notiert, was sie notieren mussten.
In der Tabelle bedeutet das: Odense liegt weiterhin auf Platz sechs mit fünf Punkten aus zwei Siegen und drei Niederlagen. Middlesønderjylland hält Platz zwei mit elf Punkten aus drei Siegen und zwei Unentschieden — null Niederlagen. Das ist der Unterschied, den ein Spiel wie dieses zeigt.
Die letzten Begegnungen der Gastgeberinnen waren durchwachsen: ein Sieg gegen Kopenhagen, ein gegen Nordsjælland, aber auch Niederlagen bei Kolding und Koge BK. Die Gäste dagegen zitterten sich zum Sieg, nachdem sie in der Woche zuvor mit 4:1 bei Aarhus gewannen. Der Sieg von Freitag ist der vierte in Serie für Middlesønderjylland.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Odense den Faden verlor, als die Gäste sich sammelten. Drei Tore hätten den Unterschied gemacht — zwei fielen, eines nicht. Die Gäste haben es selbst in der Hand, wenn es um die Spitze geht. Odense muss nachdenken, warum die zweite Hälfte so schnell wegbrach.