Olimpia und Guarani teilen sich die Punkte
Olimpia und Guarani beendeten die Negativserie, indem sie sich am achten Spieltag der Clausura die Punkte teilten. Das Spiel endete 1:1 und verlief über weite Phasen eher ruhig, ehe es in der zweiten Halbzeit dichter wurde. Die Gastgeber waren in der Tabelle Siebter, die Gäste Viertes, und der Punktgewinn änderte an der Position nichts.
Die erste Hälfte wurde von einem Treffer bestimmt, der überraschend kam. In der 43. Minute traf Juan Manuel García für Guarani, und der Gegner stand hinten offen wie ein Scheunentor, was den Ausgleich verzögerte. Direkt nach der Pause brachten die Trainer ihre ersten Wechsel ins Spiel, Franco Alfonso und Richard Sánchez liefen für Olimpia auf, während Guarani ebenfalls nachlegte.
Erst in der zweiten Halbzeit kam Bewegung in die Partie, und interessant wird es ab der 51. Minute, als Fernando Cardozo die erste gelbe Karte sah. Die Gäste gaben sich keine Blöße, Richard Ortiz erhielt in der 68. Minute ebenfalls eine Verwarnung, und Armando Méndez folgte in der 72. Minute. Nebenbei fiel auf, dass Olimpia mit seinen 111 Angriffen die Initiative hatte, aber die Effizienz blieb aus.
Der entscheidende Moment kam schließlich in der 82. Minute, als Richard Ortiz den Ausgleich erzielte. Der Treffer wurde in der 84. Minute per VAR bestätigt, und damit war der Punktverlauf klar. Patricio Tanda bekam in der 85. Minute noch eine gelbe Karte, und in der 90. Plus zwei Minute verwarnte Schiedsrichter Esteban Matus zum Abschluss.
Die Statistik zeigt, worauf es ankam. Olimpia hatte 111 Angriffe gegenüber 76 der Gäste, aber nur vier Tore auf das Tor, während Guarani mit fünf Treffern auf dem Schirm effizienter war. Die Ballbesitzverteilung lag bei beiden Teams bei 50 Prozent, und die Schussgenauigkeit unterschied sich deutlich: Olimpia traf nur zu 22 Prozent, Guarani zu 50 Prozent.
Was das Ergebnis bedeutet, ist einfach zu sehen. Olimpia bleibt mit drei Punkten Siebter und hat seinen Rückstand auf die Spitzenplätze nicht verringert. Guarani bleibt mit sechs Punkten aus drei Spielen Viertes und hat damit den Abstand zu den Teams dahinter gehalten. Ein Punkt, der für beide Seiten reicht, aber keiner war glücklich.