Ovieido empfing Granada am Freitagabend im Carlos-Tartiere-Stadion. Das Spiel endete 0:0 in der ersten Runde der Segunda División. Die Tabelle zeigt nach vier Spieltagen für die Gastgeber vier Punkte, für die Gäste sieben.
Das Spiel hatte keine dramatischen Wendungen. Und dann passierte nichts, was man später als entscheidend bezeichnen würde. Vierzig Minuten lang liefen die Bälle hin und her, und nebenbei sammelten beide Seiten gelbe Karten — Onouha, Lachhab, López, Ișfan, Alcaraz. Fünf Verwarnungen insgesamt, keine einzige rote.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. Ovieido hielt den Ball 61 Prozent der Zeit, Granada 39. Die Gastgeber warfen 23 Flanken ins Feld, die Gäste sieben. Doch die Flanken landeten woanders als geplant. Ovieido schuf keine einzige Großchance, Granada nur eine. Die erwarteten Tore lagen bei 0,44 und 0,36 — kaum mehr als ein Freistoß verspricht.
Drei Schüsse trafen das Tor, drei Schüsse landeten daneben. Beide Keeper wurden dreimal bzw. zweimal gefordert. Ovieido legte 505 Pässe, Granada 322. Die Zahlen erzählen von einer Begegnung, in der die Bälle liefen, aber nicht dorthin, wo sie hingehören. Und dann steht 0:0.
Die Platzverteilung nach vier Spieltagen änderte sich nicht grundlegend. Ovieido bleibt auf Platz 15, Granada auf 9. Zwei Punkte trennen die Mannschaften, und beide haben einen Spieltag mehr absolviert als geplant. Der Punkt war für beide kein Verlust, aber auch kein Gewinn. Nebenbei könnte man sagen: So beginnen viele Saisons.