Am Donnerstagabend trafen die Frauen von Paris Saint-Germain auf Strassburg im zweiten Spiel der Regular Season der Division 1. Das Stadion Georges Lefèvre sah ein Ergebnis, das bereits nach zwölfe Minuten eine Tendenz zeigte. M. Kanjinga markierte die Führung, und S. Karchaoui sorgte mit einem Elfmeter für die Bestätigung. Am Ende stand es 2:0 für die Gastgeberinnen.
Interessant wird es, wenn man den Beginn betrachtet. Kaum waren elf Minuten gespielt, erhielt M. Martins die erste gelbe Karte. Und dann kam das Tor: Kanjinga nutzte die Unruhe, drückte den Ball ins Netz. Strassburg liess sich nicht beirren, aber der Rückstand saß. Zur Halbzeitzeiger folgte eine weitere Verwarnung, diesmal für T. Samoura. Die erste Hälfte war geprägt von Disziplinproblemen auf beiden Seiten.
Der zweite Abschnitt brachte mehr Struktur. Karchaoui verwandelte den Elfmeter in der sechsten Minute der zweiten Halbzeit. Sie änderten zur Pause das System, und die Dinge gerieten in Zugzwang. Strassburg kam nie in die Zweikämpfe, PSG liess viel laufen. Nebenbei fiel auf, dass Kanjinga selbst eine gelbe Karte erhielt – sie hatte zuvor das Tor vorbereitet.
Die Substitute kamen schnell zum Einsatz. Haelewyn ging in der vierundzwanzigsten Minute, Wrobel in der sechsten Minute der zweiten Hälfte. Später kamen Traore, Jourde, Kanjinga selbst, Guttenberger, Hannequin, Dudek, Ajibade und Karchaoui wieder vom Platz. Es war ein Spiel, bei dem die Trainer früh reagierten, um die Führung zu halten.
In der Tabelle stehen beide Teams nach einem Spiel mit drei Punkten. PSG auf Platz drei, Strassburg auf Platz fünf. Der Unterschied liegt in der Qualität der Gegner, nicht in der Leistung dieses Abends. PSG hatte zuvor bereits gegen Strassburg gewonnen, 2:0 lautete das Ergebnis im Mai. Dieses Mal war es dasselbe Bild, nur mit mehr Konstanz.