Partizan und Getafe trafen in der Playoff-Runde der UEFA Conference League aufeinander. Das Spiel endete 2:1 für die Heimmannschaft aus Belgrad. Sieben Tage nach der 1:3-Niederlage im Hinspiel drehte Partizan das Blatt. Interessant wird es bei der Frage, wie die Gäste so schnell den Anschluss verloren.
In der ersten Hälfte gab es zunächst eine VAR-Entscheidung. In der 27. Minute wurde ein Tor von S. Milic nach Prüfung aufgehoben. Die Partie wurde körperlich geführt, gelbe Karten zeigten S. Sazonov, M. Satriano und O. Mangala. Und dann kam die Pause mit dem unveränderten Stand.
Nach dem Seitenwechsel öffnete Jeh in der 53. Minute die Torschützenliste. Getafe reagierte schnell, E. Unal glich in der 69. Minute aus. Doch Partizan blieb dran. In der 76. Minute traf E. Kojzek und sorgte für die Entscheidung. Die Gäste hatten keine weitere Chance, den Ausgleich zu erzielen.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht immer zur Ergebnislogik passt. Partizan dominierte mit 60 Prozent Ballbesitz und 109 Angriffen. Nebenbei fiel: Nur eine Großchance wurde kreiert, die xG lag bei 1,47. Getafe war mit 44 Prozent Trefferquote effizienter, besaß aber nur 0,56 xG. Vier Schüsse ins Tor reichten für den Anschlusstreffer.
Das Ergebnis bedeutet für Partizan den Einzug in die Gruppenphase. Die Heimmannschaft verwandelte ihre Überlegenheit in Punkte. Getafe muss nun die Konsequenzen ziehen, nachdem man so deutlich ins Hintertreffen geriet. Der vierte Sieg in Serie wäre für die Serben möglich, wenn das Hinspiel nicht gezählt würde.