In der Round of 64 des Pokals setzte sich Vranov nad Topľou am Dienstag mit 2:1 gegen Partizan Bardejov durch. Die Gastgeber gingen nach ihren jüngsten Erfolgen als Favorit ins Spiel, doch die Gäste drehten die Partie. Interessant wird es, wenn man die Begegnung der beiden Teams aus dem Vorjahr betrachtet — damals siegte Vranov mit 4:1. Nebenbei zeigt das: diese Paarbegegnung hat Tradition, und die Dynamik wechselt.
Partizan Bardejov kam zuletzt gut in Schwung. Am 18. August gab es ein 6:2 gegen Slovan Giraltovce, gefolgt von 3:2 gegen Poprad und 2:0 gegen Spišská Nová Ves. Die Formkurve stieg, und man könnte meinen, das wäre die Basis für einen Pokalsieg. Doch dann kam der Abend, und Partizan liess sich nicht beirren — bis der Gegner den Unterschied machte.
Vranov nad Topľou zeigte eine gemischte Bilanz in den letzten Spielen. Nach einem 3:3 gegen Zachrudné und einem 3:0 gegen Spišská Nová Ves folgten Niederlagen gegen Partizan und Stará Ľubovňa. Ein 1:0 gegen Gelnica und das 1:4 in der Pokalbegegnung mit Partizan im August 2025 — das Bild ist uneinheitlich. Und genau darin liegt die Stärke: wer nicht vorhersehbar ist, kann auch den Moment nutzen.
Die Partie endete 1:2 für Vranov. Das ist mehr als ein Ergebnis — es ist eine Korrektur. Partizan stand nach den Siegen hoch im Kurs, Vranov hatte sich zu beweisen. Und jetzt steht Vranov in der nächsten Runde, während Partizan nach Hause gehen muss. Der Pokal kennt keine Favoriten, nur Ergebnisse.