Pеньяроль und Atlético Torque trafen im Rahmen der ersten Gruppenphase des Pokals in Uruguay aufeinander. Das Spiel endete mit einem 1:0 für die Gastgeber. Es war ein Abend, auf den beide Seiten lange gewartet hatten, und nebenbei zeigt er, wie schnell sich die Stimmung in diesem Turnier drehen kann.
Das entscheidende Ereignis ereignete sich in der 74. Minute. E. Remedi traf und damit war der Punkt gesetzt. Interessant wird es dabei, dass Pеньяроль zuvor in der 60. Minute bereits eine Chance hatte, die aber nicht genutzt werden konnte. Der Eigengewächs hatte nicht viel Zeit, seinen Treffer zu feiern, denn gleich darauf endete die erste Halbzeitphase des Spiels sozusagen.
Die Gastgeber kamen nach einer Serie von Ergebnissen, die alles andere als durchwachsen waren. Am 22. August gab es ein 0:0 gegen Deportivo Maldonado, davor am 16. August ein 2:1 gegen Central Español. Zuvor hatte man fünfmal gewonnen, unter anderem 5:1 gegen Wanderers und 3:0 gegen Cerro Largo. Und dann denkt man, dass so eine Form sich im Pokal auch durchsetzt.
Bei den Gästen sah es ähnlich aus. Sie warteten seit Wochen auf einen Sieg, doch am 23. August kam ein 5:1 gegen Wanderers, zwei Tage zuvor ein 2:1 gegen Tigre. Am 15. August setzte man sich 1:0 gegen Juventud durch, am 12. August ebenfalls 1:0 gegen Tigre. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man solche Ergebnisse nebeneinander stellt.
Was das bedeutet, steht noch in den Sternen. Aber interessant wird es, wenn man bedenkt, dass im Pokal gelten eigene Gesetze. Ein Sieg von einem Tor ist ein Sieg, und daneben bleibt der Rest nur Hintergrund.