Thailand hat in der Gruppenphase der AFF-Meisterschaft mit 1:0 gegen die Philippinen gewonnen. Das einzige Tor fiel in der 84. Minute durch W. Choolthong. Die Gastgeber hatten zwar die Hälfte des Balls, aber nicht den entscheidenden Moment.
Interessant wird es, wenn man die Statistik betrachtet. Die Philippinen besaßen 32 Prozent, Thailand 68. Doch Zahlen allein erzählen nicht alles. In der 20. Minute sah G. Muens die Gelbe Karte, ein Indiz dafür, dass die Partie von Anfang an körperlich wurde. Und dann kamen die Substitutionen — in der 46., 57., 67. und 73. Minute wechselten beide Seiten.
Thailand schuf ebenfalls eine große Chance, genau wie die Philippinen. Aber die Umsetzung fehlte. Die Gäste hatten sechs Treffer aufs Tor, die Gastgeber nur einen. Die Treffsicherheit lag bei 46 Prozent gegenüber 11 Prozent. Das ist der Unterschied zwischen Kontrolle und Fragmenten.
Der entscheidende Moment kam spät. In der 84. Minute netzte W. Choolthong ein. Zuvor hatte O. Kekkonen in der 71. Minute noch eine Gelbe Karte gesehen, bevor er selbst in der 73. Minute ausgewechselt wurde. Nebenbei fiel auf: Die Philippinen verloren in der 90. Minute ihren Spieler G. Muens durch Auswechslung, während Thailand in der 82. Minute T. Limwannasthian brachte.
Am Ende standen zwei Gelbe Karten für die Philippinen in der Schlussphase — T. Poeiphimai und A. R. Teves Aldeguer in der 90. und 90. Plus sechs. Die Gastgeber konnten nichts mehr wenden. Drei Gelbe Karten insgesamt für die Philippinen, eine für Thailand.
Die Zahlen sprechen für sich. Thailand dominierte den Ball mit 561 Pässen gegenüber 259. Die Angriffe verteilten sich auf 110 versus 61. Die Philippinen versuchten viel, aber fanden kein Mittel. Interessant wird es in der Gruppenphase — das Ergebnis könnte entscheidend sein.